Start Touren Alpine Bergtour über den Jubiläumsgrat von der Zugspitze zur Alpspitze
Teilen
Merken
Meine Karte
Tour hierher planen Tour kopieren
Fitness
Klettersteig

Alpine Bergtour über den Jubiläumsgrat von der Zugspitze zur Alpspitze

· 5 Bewertungen · Klettersteig · Zugspitzregion
Verantwortlich für diesen Inhalt
Outdooractive Redaktion Verifizierter Partner 
m 3400 3200 3000 2800 2600 2400 2200 2000 1800 6 5 4 3 2 1 km Bergstation Alpspitzbahn Münchner Haus Höllentalgrat-Biwak Alpspitze (2628 m)

Ein Juwel unter den alpinen Bergtouren in den Ostalpen ist sicherlich der Jubiläumsgrat, der uns über mächtige Felsen und über einen First von der Zugspitze zur Alpspitze führt.
schwer
6,7 km
9:00 h
512 hm
1422 hm
Zwischen Höllental und Reintal zieht sich der Jubiläumsgrat wie an einem steinernen Band entlang, das die Zugspitze mit der Alpspitze verbindet. Der markierte „Weg“ ist lang, aber immer abwechslungsreich mit teils gesicherten und ungesicherten Kletterpassagen. Bei den großartigen Ausblicken über die Alpen und ins Flachland muss man beinahe aufpassen, die Augen auf den Weg gerichtet zu halten… Für diese Unternehmung muss jedoch alpine Erfahrung, Ausdauer und die sichere Beherrschung des III. Grades (UIAA) vorausgesetzt werden ebenso wie Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Eventuell ist es ratsam, sich einem Bergführer anzuschließen. Die Tour sollte nur bei sicherem Wetter durchgeführt werden. Einkehren können wir im Münchner Haus auf der Zugspitze (Mitte Mai bis Ende September, hier auch Übernachtung möglich), im Restaurant an der Bergstation der Alpspitzbahn (Osterfelder) oder im Kreuzeckhaus (Mitte Mai bis Anfang Novemer, hier auch Übernachtung möglich). Für diese Tour sind mindestens neun Stunden einzuplanen, wir legen auf einer Strecke von 7 km 500 Höhenmeter im Aufstieg und 1400 Höhenmeter im Abstieg zurück. Von der Zugspitze geht es über die Innere Höllentalspitze (2741 m) über die Abzweigung Brunntalgrat auf die Mittlere (2742 m) und die Äußere (2720 m) Höllentalspitze, dann über die Vollkarspitze (2618 m) zur Falschen Grieskarscharte (2560 m) zur Grieskarscharte und über die „Alpspitz-Ferrata“ zur Alpspitz-Seilbahn. Achtung: Die letzte Talfahrt der Alpspitzbahn ist um 17 Uhr! Verpasst man diese, zieht sich der Abstieg ins schier Endlose...

 

outdooractive.com User
Autor
Julia Gebauer
Aktualisierung: 26.09.2014

Schwierigkeit
D schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Zugspitze, 2944 m
Tiefster Punkt
Bergstation Alpspitzbahn, 2009 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Für diese Unternehmung muss alpine Erfahrung, Ausdauer und die sichere Beherrschung des III. Grades (UIAA) vorausgesetzt werden ebenso wie Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Die Bergstürze aus dem Jahre 2001 können auf dem sanierten Steig umgangen werden. Eventuell ist es ratsam, sich einem Bergführer anzuschließen. Die Tour sollte nur bei sicherem Wetter durchgeführt werden.

Ein Notabstieg (z.B. bei einem aufziehenden Gewitter) führt über den Brunntalgrat zur Knorrhütte.

An der Höllentalgrathütte gibt es eine Biwakschachtel, in der man notfalls übernachten kann.

Ausrüstung

Unbedingt ausreichend zu trinken mitnehmen! Außerdem Klettersteigset, Helm und ein Sicherungsseil, evtl. Schlingen

Start

Gipfel der Zugspitze (2944 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.421170, 10.986400
UTM
32T 649823 5253881

Wegbeschreibung

Nach der Übernachtung im Münchner Haus oder der Auffahrt mit der ersten Seilbahn (7.35 Uhr ab Garmisch-Partenkirchen) starten wir auf einem drahtseilversicherten Weg zum Zugspitz-Gipfel. Dann geht es entlang des Steiges in Richtung Höllental und gleich darauf nach rechts auf einem Pfad zum Jubiläumsgrat. Auf oder neben dem Grat geht es für uns nun entlang einiger Felsplatten, die auch von Schotter bedeckt sein können (Kletterschwierigkeit I bis II). Hier gelangen wir auch bald an eine der Schlüsselstellen dieser Tour, im Abstieg eine nach beiden Seiten ausgesetzte Passage im III. Schwierigkeitsgrad. Hier sollte mit einem eigenen Seil gesichert werden. Dahinter geht es weiter zur Scharte vor der Inneren Höllentalspitze, von dort nach rechts und dann nach links und schließlich am Drahtseil entlang bis zur Inneren und weiter zur Mittleren Höllentalspitze. Als nächstes liegt die Höllentalgrathütte (mit Biwakschachtel) an unserem Weg. Dahinter führt der Steig weiter zur Äußeren Höllentalspitze und von dort in einen Sattel. Dann bedienen wir uns des Drahtseils, es geht in der Vertikalen auf einen Turm, von dort wieder hinab in eine Scharte und weiter auf die Vollkarspitze. Wir folgen dem Steig bis zum Wegweiser „Grieskarscharte“. Für uns geht es hier links bergab, anschließend queren wir die westliche Seite des Hochblassen. Das Geländer mit Drahtseil leitet uns wieder sanft aufwärts, dann geht es über Schutt in die Grieskarscharte. Ein breiter Grat führt uns nun zum Gipfel der Alpspitze, weiter geht es über die Nordwand-Ferrata zur Osterfelder Bergstation der Alpspitzbahn.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Garmisch-Partenkirchen

 

Anfahrt

B23 nach Garmisch-Partenkirchen, zu Fuß auf die Zugspitze (mit anschließender Übernachtung) oder in der Früh mit einer der Bergbahnen

 

 

Parken

In Garmisch-Partenkirchen

 

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte Wetterstein- und Mieminger Gebirge, Mittleres Blatt Nr. 4/2, 1:25.000

Buchtipps für die Region

mehr zeigen

Kartentipps für die Region

mehr zeigen


Fragen & Antworten

Stelle die erste Frage

Hier kannst du gezielt Fragen an den Autor stellen.


Bewertungen

4,8
(5)
Andreas H
11.08.2019 · Community
Wir haben den Jubi mit dem Aufstieg zur Zugspitze über das Höllental und Übernachtungen in der Höllentalangerhütte sowie in der Biwakschachtel kombiniert. Am Sonntag gegen Abend war ein gemütlicher Start, quasi Spaziergang, durch die Klamm zur Höllentalangerhütte. Am Montag sind wir kurz nach 6 weg und ziemlich flott über die Klettersteige und den Gletscher auf die Zugspitze hinauf. So gab's um 10 Uhr bereits Deutschlands höchste Würstel ;) Dort oben kommen 3 Seilbahnen an: 2 von Deutschland und eine von Tirol. Nach der Pause haben wir die Menschenmassen verlassen und uns auf den einsamen Grat begeben. Links und rechts ging es immer bergab, mal steil mal sehr steil. In der roten Biwakschachtel (4h15 von der Zugspitze) haben wir dann übernachtet - ich war schon länger nicht mehr so ausgepowert. Spät am Abend, als wir schon schliefen, sind noch 3 andere im Biwak angekommen, bei denen es länger als geplant wurde. Am nächsten Tag war starker Wind, besonders auf der Westseite des Grats. Die meiste Zeit hat es geregnet, weshalb wir "nur" mehr über die Alpspitze zur Alpspitzbahn abgestiegen sind (4h20). Da war es ganz gut den Bergführer dabei zu haben. Was ich an solchen Touren neben dem Ausblick und dem Erlebnis so mag, ist die volle Konzentration auf den Moment. Die Gehzeiten erhöhen sich sicherlich um einiges, wenn man das Klettersteigset bei allen Stahlseilen einhängt.
mehr zeigen
Zwischen Zugspitze und Biwakschachtel
Foto: Andreas H, Community
Blick zurück auf die Zugspitze
Foto: Andreas H, Community
Wetterumschwung
Foto: Andreas H, Community
Vollkarspitze
Foto: Andreas H, Community
Alexander Mai
13.09.2018 · Community
Über den Jubi ist viel geschrieben worden, daher nur soviel: Die Hauptanforderung ist Kondition! Wer die Tour an einem Tag machen möchte, dem sei gesagt, dass man die letzte Bahn von der Alpspitze nur dann erreicht, wenn man äußerst zügig geht, praktisch ohne Pausen. Sichern fällt aus Zeitgründen flach, grobe Verhauer sind auch nicht drin. Ich empfand den zweiten, mehr versicherten Teil ab dem Notabstieg tatsächlich als schwieriger, weil dann Kondition und Kraft spürbar nachlassen. Außerdem ist im zweiten Teil, besonders an der Grieskarscharte, der Weg stellenweise äußerst schlecht markiert. Als Erstbegeher sollte man sich ernsthaft überlegen, den Grat in 2 Tagen, mit Übernachtung im Grathütterl, anzugehen.
mehr zeigen
Gemacht am 12.09.2018
Markus Halbig
30.08.2018 · Community
Anspruchsvolle aber sehr lohnende Bergtour mit grandioser Aussicht.
mehr zeigen
Sonnenaufgang am "Grathütterl"
Foto: Markus Halbig, Community
Alle Bewertungen anzeigen

Fotos von anderen

+ 3

Bewertung
Schwierigkeit
D schwer
Strecke
6,7 km
Dauer
9:00h
Aufstieg
512 hm
Abstieg
1422 hm
Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Bergbahnauf-/-abstieg

Statistik

  • 2D 3D
  • Meine Karte
  • Inhalte
  • Neuer Punkt
  • Bilder einblenden Bilder ausblenden
: h
 km
 Hm
 Hm
 Hm
 Hm
Verschiebe die Pfeile, um den Ausschnitt zu ändern.