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Mehrtagestour Etappe

Alpenkranz 31. Etappe: Salbithütte - Wassen - Sustenpass

Mehrtagestour · Uri
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Verein Urner Wanderwege Verifizierter Partner 
  • Im Voralptal
    / Im Voralptal
    Foto: Sanna Laurén/ Markus Fehlmann, CC BY, Verein Urner Wanderwege
  • / Über eine weite Felswüste Richtung Meiental
    Foto: Markus Fehlmann, CC BY, Verein Urner Wanderwege
  • / Noch weiter kann keine Aussicht sein!
    Foto: Sanna Laurén/ Markus Fehlmann, CC BY, Verein Urner Wanderwege
  • / Auch Gämsen lieben das Hochgebirge.
    Foto: Sanna Laurén, CC BY, Verein Urner Wanderwege
  • / Im Meiental ändert sich die Landschaft völlig.
    Foto: Sanna Laurén, CC BY, Verein Urner Wanderwege
  • / Angekommen auf dem Sustenpass
    Foto: Sanna Laurén/ Markus Fehlmann, CC BY, Verein Urner Wanderwege
m 2500 2000 1500 1000 500 10 8 6 4 2 km Alp Hinterfeld Alp Hinterfeld Alp Hinterfeld Salbithütte Alp Hinterfeld Alp Hinterfeld Alp Hinterfeld Alp Hinterfeld

Heute durchstreifen wir eine Naturlandschaft von ganz besonderem Reiz: Bandlückli – Rorbach -Gross See -Klein See – Rorspitzli – Wildlauenen, so heissen die unbekannten Namen dieser aussergewöhnlichen Tour.

Gefangen wie in einer Muschel liegen die zwei Bergseen im weiten Kessel des Rohrbachfirns.

mittel
11,2 km
4:35 h
487 hm
1676 hm

Nach dem reichhaltigen Frühstück brechen wir von der Salbithütte (2105m) auf, und erreichen in einstündigem Aufstieg die Bandlücke (2353 m). Hier in tiefsten Sattel zwischen Salbitschijen und Meiggelenstock, ist der weite Ausblick Richtung Reusstal beeindruckend. Dann wandern wir auf einer längeren Strecke über riesige Granitplatten sanft talwärts. Nach Überschreiten des noch jungen Rorbaches steigt der Pfad ständig an, vorbei Lang See bis zum kristallklaren Gross See (2338m). Die ganz Mutigen werden sich hier ein erquickendes Bad nicht nehmen lassen. Weiter geht's bergab und bald stehen wir am kreisrunden Chli See (2205 m). Durch steile Grasflanken erreichen wir den Wildlauwenengrat. Am Fusse des Höreli, vor dem Wildenlauwenengrat ist es recht exponiert und braucht erhöhte Aufmerksamkeit! Oft sehen wir von hier aus, tief unter uns, den Stau in Richtung Gotthard Tunnel.

Nun folgen imposante Lawinenverbauungen, durch die sich ein Weg schlängelt. Bei der Jagdhütte, kurz vor dem Wald, gönnen wir uns nochmals eine kurze Rast. Viele Serpentinen erleichtern den Abstieg durch den steilen Wald zur alten Sustenstrasse hinab. Müde und mit etwas zittrigen Knien, aber um ein tolles Erlebnis reicher, gelangen wir nach einen Langen Wandertag hinunter zum Dorf Wassen (916 m). Der einmalige Reiz dieser Urlandschaft begleitet uns in Gedanken auf der Fahrt im Postauto zum Sustenpass (2224 m). Hier folgt noch ein kurzer Aufstieg und bald geniessen wir nach der langen Etappe die Behaglichkeit im Berggasthaus Sustenhospiz (2260 m), mit fantastischer Sicht auf die Berneroberländer Alpen und gegen die Urner Berge.

Technische Schwierigkeit: T3 weiss-rot-weiss

Autorentipp

Tipp

Das wilde Meiental bietet wunderschöne Kulissen und Optionen, auch für kürzere Rundwanderungen via Sustenpass, Sustli- und Sewenhütte.

Option

Es ist natürlich möglich in Wassen zu übernachten. Um am nächsten Tag zu Fuss von Wassen via die alte Sustenstrasse auf den Sustenpass zu wandern. Diese zusätzliche Etappe benötigt einen zusätzlichen Wandertag – die Wanderzeit beträgt ca. 6 h.

outdooractive.com User
Autor
Peter Tresoldi
Aktualisierung: 09.06.2020

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2373 m
Tiefster Punkt
924 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Bergwandern ist anspruchsvoll.

Für die Berg- & Alpinwanderwege sind Kenntnisse der Gefahren im Gebirge (Steinschlag, Rutsch-/Absturzgefahr, Wetterumsturz) nötig. Feste Wanderschuhe mit griffiger Sohle, witterungsgemässe Ausrüstung, topographische Landeskarten (nicht nur Smartphone), Kompass und Höhenmesser gehören zur Grundausrüstung. Zusätzlich gehören zur Grundausrüstung auch ein Taschenapotheke, Rettungsdecke und Mobiltelefon für Notfälle.

 

Es ist empfehlenswert, eine seriöse Tourenplanung und sorgfältige Vorbereitung für jede Wanderung zu machen. Das Wetter in den Bergen kann sehr schnell ändern. Nebel kann auch im Sommer die Orientation schwierig machen. Die grösste Gefahr im Sommer nebst der Hitze sind Gewitter. Gewitter mit starkem Regen und Hagel machen aus einem kleinen Bächlein schnell grosse Flüsse und die Gefahr von Murgängen und Steinschlag erhöhen sich. Deswegen ist wichtig, den Wetterbericht zu interpretieren bei der Tourenplanung. Wärmegewitter kommen oft erst am Nachmittag, aber Frontengewitter kann es zu jeder Tageszeit geben. Allgemein lohnt es sich im Sommer früh unterwegs zu sein.

 

BergführerInnen sind empfohlen für Alpinwanderwege (weiss-blau-weiss markierten Route).

WanderleiterInnen sind empfohlen für Wanderungen und Bergwanderungen; Sie übernehmen Organisation & Planung, damit die Gäste die Wanderung einfach geniessen können.

 

Der Urner Wanderplaner und die Uri Outdoor App helfen bei der Planung. Über Geo Admin findet man viele nützliche Informationen wie zB. wo sich Weiden mit Herdeschutzhunden, Mutterkuhweiden und auch Wildruhezonen befinden.

 

Wanderinnen und Wanderer wandern auf eigene Verantwortung. Der Verein Urner Wanderwege haften nicht für Unfälle, die sich während den Urner Alpenkranz Wanderung ereignen.

Weitere Infos und Links

www.alpenkranz.ch

Unterkunft für Etappe 31; Berggasthaus Sustenpass Hospiz

Hier erfahren Sie vieles über das Meiental!

 

Erlebnisse in der Ferienregion Uri finden Sie hier: uri.swiss

 

Start

Salbithütte (2103 m)
Koordinaten:
Geographisch
46.676449, 8.551867
UTM
32T 465725 5169307

Ziel

Berggasthaus Susten-Hospiz

Wegbeschreibung

Salbithütte - Bandlücke - Rorbach - Gross See - Chli See – Rohrflue – Widlauwenengrat - Rieteren – Dorfbannwald - Wassen

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Sustenpass von Wassen mit Postauto erreichbar.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Buchtipps für die Region

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Ausrüstung

Feste Wanderschuhe mit griffiger Sohle, witterungsgemässe Ausrüstung, topographische Landeskarten (nicht nur Smartphone), Kompass und Höhenmesser gehören zur Grundausrüstung.

Zusätzlich gehören zur Grundausrüstung auch ein Taschenapotheke, Rettungsdecke und Mobiltelefon für Notfälle.


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Schwierigkeit
mittel
Strecke
11,2 km
Dauer
4:35h
Aufstieg
487 hm
Abstieg
1676 hm
Etappentour geologische Highlights botanische Highlights

Statistik

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