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Start Touren AhrSteig Etappe 3: Aremberg bis Insul (18,7 km)
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Mehrtagestour Top Etappe 3

AhrSteig Etappe 3: Aremberg bis Insul (18,7 km)

· 8 Bewertungen · Mehrtagestour · Eifel · geöffnet
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Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Auf schattigen Wiesenwegen nach Insul
    / Auf schattigen Wiesenwegen nach Insul
    Foto: Dominik Ketz
  • / Felsformation unterhalb der Schulder Hardt
    Foto: Dominik Ketz
  • / Ausblick auf Schuld
    Foto: Dominik Ketz
  • / Hahnensteiner Mühle bei Insul
    Foto: Dominik Ketz
  • / Herbstliche Stimmung im Ahrgebirge
    Foto: Dominik Ketz
  • / Schlossruine Aremberg
    Foto: Carolin Gemein, Dominik Ketz
  • / Bläke Fritz
    Foto: Carolin Gemein, Dominik Ketz
  • / AhrSteig bei Aremberg
    Foto: Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.
  • / Weg bei Aremberg
    Foto: Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.
  • / AhrSteig
    Foto: Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.
  • / AhrSteig im Grünen
    Foto: Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.
  • / AhrSteig Natur
    Foto: Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.
m 800 700 600 500 400 300 200 100 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km Restaurant im Landhotel Ewerts Blick auf Schuld

Die dritte Etappe ist die längste und eine der erlebnisreichsten. Gleich zu Beginn geht es hoch hinaus auf den Aremberg, die höchste Erhebung des gesamten Ahrgebirges.

 

geöffnet
schwer
18,9 km
5:50 h
432 hm
762 hm

Aremberg - Schlossruine Arenberg - Eichenbach - Bläke Fritz - Streitenau - Schornkapelle - Freilichtbühne - Schuld - Insul

Steil bergan geht es zur Schlossruine Arenberg – mit 623 Metern der höchste Punkt des gesamten Ahr- Steigs. Über steile Waldpfade erreicht man Eichenbach. Durch den Eichenbacher Forst und nach Überquerung der Ahr folgt ein knackiger Anstieg über versteckte Pfade zu spektakulären Felspassagen und entlang schroffer Sandsteinwände nach Schuld. Ein Abstecher zur Schornkapelle sowie zur Freilichtbühne lohnt. Weiter über Forstwege, hinauf zu dem beeindruckenden Felsmassiv der Spicher Ley mit imposanten Blicken auf das Ahrtal führt die Route über den letzten Etappen-Anstieg durch Wälder und Wiesen hinab nach Insul mit der Hahnensteiner Mühle.

Autorentipp

Unterwegs und am Etappenziel gibt es reichlich Einkehr-, aber auch Übernachtungsmöglichkeiten.

Auf dem Weg gibt es steile Anstiege und tolle Felspassagen.

 

Profilbild von Hans-Joachim Schneider
Autor
Hans-Joachim Schneider
Aktualisierung: 22.09.2020
Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
604 m
Tiefster Punkt
219 m

Einkehrmöglichkeit

Restaurant im Landhotel Ewerts

Sicherheitshinweise

Trittsicherheit auf den Felspfaden um die Schulder Hardt.

Weitere Infos und Links

Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.
Oberstr. 8
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
Tel: 0049 2641 9171-0
Fax: 0049 9171 9171-51
E-Mail: info@ahrtal.de
Internet: www.ahrtal.de

 

Hier geht es zu Etappe 2 und Etappe 4

Start

Aremberg (549 m)
Koordinaten:
DG
50.415628, 6.808868
GMS
50°24'56.3"N 6°48'31.9"E
UTM
32U 344332 5587138
w3w 
///zirkel.hose.anschrift

Ziel

Insul

Wegbeschreibung

Gleich zu Beginn erwartet uns der verheißungsvolle Anstieg auf das Plateau des Arembergs, einer der höchsten erloschenen Vulkane der Eifel. Nur noch überwucherte Mauerreste, Gräben und eine geheimnisvolle Allee lassen erahnen, dass hier einmal eine mächtige Schlossanlage auf der Kuppe des Berges thronte. Der – meist verschlossene – Aussichtsturm stammt aus einer späteren Epoche. Den Schlüssel dazu gibt es im Ort. Ganz in der Nähe des Turms verlassen wir das Plateau auf einem schmalen Steig. Unter unseren Füßen spüren wir das alte Gestein ehemaliger Burgmauern. Sobald wir auf einen Waldweg stoßen, geht es nun stetig bergab bis hinab nach Eichenbach. In dem kleinen malerischen Ort besuchen wir die Sandsteinskulptur des Bläke Fritz. Die Schlagfertigkeit dieses für seinen Humor im ganzen Ahrtal bekannten Kesselflickers ist in etlichen Anekdoten erhalten. An der Kapelle der 14 Nothelfer vorbei geht es nun hinauf auf die Hochfläche der Mertesnück. Linkerhand erfreut sich das Auge an den bewaldeten Hügeln oberhalb des Dreisbachtals. Und schon tauchen wir wieder in den Wald ein. In weiten Kehren schaffen wir den Abstieg hinunter ins Tal der Ahr, die wir bei dem kleinen Weiler Streitenau überschreiten. Hier beginnt nun eine der schönsten, weil abenteuerlichsten Strecken des AhrSteigs. Nach einem knackigen Anstieg in der Schulder Hardt schlängelt sich unser Pfad am teilweise steilen Hang über leicht ausgesetzte Felsklippen und an senkrechten Sandsteinwänden entlang. Wir erreichen das idyllisch im Talkessel gelegene Örtchen Schuld. Abseits des Weges locken das Freilichttheater und die Schornkapelle. Jetzt ist es Zeit für eine Einkehr in einem der freundlichen Lokale. Nach der Erholungspause spazieren wir am Ahrufer entlang hinaus auf einen Weg, von dem wir einen schönen Blick auf die weite Ahrschleife haben, die den alten Ortskern umgibt. Genug der Abenteuer? Bei Weitem nicht. Noch einmal geht es konditionsfordernd durch den Buchenwald bergauf, bis wir das abenteuerliche Felsareal der Spicher Ley erklommen haben. Von hier fällt unser Blick nach Westen auf das Grün der umgebenden Wiesen. Im Hintergrund grüßt der Aremberg, von dem wir am Morgen gestartet sind. Ein letztes Mal berühren wir den Ortsrand von Schuld, dann geht es wieder hinein in die Waldlandschaft, bis wir kurz vor Insul zum Ahrufer absteigen, das uns hier ebenfalls mit mächtigen Sandsteinklippen am gegenüberliegenden Ufer begrüßt. Auf der Ufereinfassung der ansonsten weitgehend naturbelassenen Ahr erreichen wir das Örtchen mit dem seltsam klingenden Namen. Er leitet sich vermutlich von Insel ab, denn der Ort soll früher einmal von einem Seitenarm der Ahr umflossen worden sein. Beeindruckend schön ist die liebevoll instandgesetzte Steinbrücke über den Fluss.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

A 61 von Norden: Meckenheimer Kreuz,weiter auf A 565 übergehend auf B 257 über Altenahr, Richtung Adenau/Nürburgring bis Dümpelfeld, dort rechts auf der L 73 über Antweiler nach Aremberg.

A 61 von Süden: Abfahrt Wehr; Richtung Nürburgring an der Hohen Acht über die L 10 Richtung Adenau und dann weiter auf der B 257 bis Dümpelfeld, dort links auf der L 73 über Antweiler nach Aremberg.

A 1 von Köln: Bliesheimer Kreuz auf der A 1 bis Autobahnende, weiter auf der L 304 bis Freilingen, dann links nach Lommersdorf und weiter nach Aremberg.

Parken

Parkplatz am Gemeindehaus in der Schulstraße. Wanderparkplatz am Ortseingang aus Richtung Antweiler sowie auf dem Wanderparkplatz in Aremberg, an der Kapelle in Eichenbach und in Schuld an der Kirche.

Koordinaten

DG
50.415628, 6.808868
GMS
50°24'56.3"N 6°48'31.9"E
UTM
32U 344332 5587138
w3w 
///zirkel.hose.anschrift
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Wanderführer AhrSteig:

EAN: 9783934342620

Kartenempfehlungen des Autors

AhrSteig Wandern - Topografische Wanderkarte 1 : 25 000

ISBN 978-3-942779-19-7

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Ausrüstung

Festes Schuhwerk ist zu empfehlen

Fragen & Antworten

Frage von Rike Zins · 22.07.2020 · Community
Hallo, Auf welche Weise kommt man Samstags von Insul zurück zum Ausgangspunkt Aremberg? Wir möchten am Aremberg unser Auto stehen lassen.
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Antwort von Ralf Schmidt  · 22.07.2020 · Community
Wir haben den Anfang des Ahrsteigs für die Einzeletappen bis Kreuzberg zwei Autos benutzt. Eines haben wir in Aremberg platziert, und das andere in Insul. Grund hierfür, es gibt leider keinen ÖPNV. Ab Kreuzberg Fährt dann die Ahrbahn.
2 weitere Antworten

Bewertungen

4,0
(8)
Wander Verliebt
29.01.2021 · Community
Besonders der Abschnitt um Schuld hat uns bei dieser Tour gut gefallen: Schmale Pfade, schroffe Felsen und die tolle Aussicht von der Spicher Ley. Aber auch der Rest, z.B. der Aremberg oder das Finale in Insul hat Spaß gemacht. Gerne nachwandern!
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Gemacht am 17.01.2021
Video: Wander Verliebt, WanderVerliebt
Rike Zins
03.08.2020 · Community
Wir sind am ersten Augustwochenende die dritte Etappe gewandert. Landschaftlich ist die Strecke wunderschön. Teils bezaubernde, geschwungene Pfade. Hin und wieder schön steil. Die meiste Zeit war es erstaunlich ruhig keine Straßengeräusche. Zwischen Schuld und Insul waren vereinzelt Motorräder zu hören. Dies war nicht weiter störend. Auch waren kaum andere Wanderer unterwegs. Einen Stern Abzug erteilen wir aufgrund der doch dürftigen Beschilderung die teilweise nicht eindeutig war. Wir haben uns in Eichenbach ziemlich verlaufen und den Aufstieg nicht gefunden. Von einem Wanderweg mit dem Zertifikat “Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" haben wir eine bessere Beschilderung erwartet. Die Orientierung mit Smartphone und GPS war wegen der fehlenden Netzabdeckung nur bedingt möglich. Leider kommt man nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Ausgangspunkt zurrück. Beim Taxiuntenehmen in Insul ging nur ein AB mit kaum verständlicher Ansage an sodass wir uns für ein Taxi aus Ahrbrück entschieden haben was uns dann 50,- € gekostet hat.
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Gemacht am 01.08.2020
Jürgen Schwadorf 
22.06.2020 · Community
Hinweis: Ich bewerte hier nur den Abschnitt vom Laufenbacher Hof bis Insul. (die letzen 11 km) Schöner Abschnitt des Ahrsteiges 3. Etappe , der die Bezeichnung "Steig" dann auch teilweise wirklich verdient. Tolle Felsformationen zum Teil mit leichter Kletterei. Trotz allem ist Asphaltanteil doch ziemlich hoch, daher ein Stern Abzug beim Weg: **** Vom Erlebniswert Abzüge durch das ständige Geknatter der Motorräder im Tal vor allem am Wochenende: *** => gesamt knappe ****. Tip: Im Spätherbst bzw. Frühjahr bei trockenem ! Wetter durch die freie Aussicht durch die Bäume und ohne Motorradgeknatter eine reizvolle Alternative.
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Gemacht am 21.06.2020
Alle Bewertungen anzeigen

Fotos von anderen

+ 12

Status
geöffnet
Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
18,9 km
Dauer
5:50h
Aufstieg
432 hm
Abstieg
762 hm
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights

Statistik

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