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Adlerspitze (1.241 m) Normalweg - maximal ausgesetzter 2-er

Alpinklettern · Salzkammergut-Berge
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  • Adlerspitze Normalweg Topo / Übersichtsbild der Klettertour
    / Adlerspitze Normalweg Topo / Übersichtsbild der Klettertour
    Foto: Stefan Stadler, AV-alpenvereinaktiv.com
  • Topo Adlerspitze Klettertour Normalweg (Höllengebirge-Salzkammergut)
    / Topo Adlerspitze Klettertour Normalweg (Höllengebirge-Salzkammergut)
    Foto: Stefan Stadler, AV-alpenvereinaktiv.com
  • zum ersten Mal ist der Seeturm zu erkennen
    / zum ersten Mal ist der Seeturm zu erkennen
    Foto: Stefan Stadler, AV-alpenvereinaktiv.com
  • Südwand von Seeturm und Adlerspitze
    / Südwand von Seeturm und Adlerspitze
    Foto: Stefan Stadler, AV-alpenvereinaktiv.com
  • Gipfelkreuz Adlerspitze bei Morgendämmerung
    / Gipfelkreuz Adlerspitze bei Morgendämmerung
    Foto: Stefan Stadler, DAV Sektion Teisendorf
  • Gipfelselfi auf der Adlerspitze
    / Gipfelselfi auf der Adlerspitze
    Foto: Stefan Stadler, AV-alpenvereinaktiv.com
  • im Herbst thront die Adlerspitze oft über dem Nebelmeer
    / im Herbst thront die Adlerspitze oft über dem Nebelmeer
    Foto: Stefan Stadler, DAV Sektion Teisendorf
  • / die Adlerspitze bei Vollmond
    Foto: Stefan Stadler, DAV Sektion Teisendorf
  • / Herbststimmung im Salzkammergut
    Foto: Stefan Stadler, AV-alpenvereinaktiv.com
600 800 1000 1200 1400 m km 1 2 3 4 5 6

Die Klettertour (Normalweg) auf die Adlerspitze (1.241 m) führt in 3 extrem luftigen Seillängen auf den spitzen Felsturm im Höllengebirge. Am Gipfel angekommen eröffnet sich ein schönes Panorama über das gesamte Salzkammergut. 

mittel
6,3 km
4:00 h
620 hm
620 hm

Wir steigen im Wald die schön angelegten Serpentinen aufwärts und können durch die Bäume zum ersten Mal die spitz zulaufende Pyramide des Seeturm erkennen. Die Adlerspitze ist die Verlängerung dieser dünnen Gratschneide nach oben und ebenso spektakulär. Unglaublich, dass die Kletterschwierigkeiten auch am Normalweg auf diesen schlanken Turm den 2. Schwierigkeitsgrad nicht überschreiten! Schon nach wenigen Klettermetern hat man ordentlich Luft unter den Sohlen und dann auf dem scharfen Grat angekommen erkennt man, dass es auf der anderen Seite genauso steil nach unten geht. Auf dem sehr kleinen Gipfel finden nur wenige Kletterer Platz. Eine Tour im 2. Schwierigkeitsgrad kann nicht spektakulärer sein!  Die Schlüsselstelle ist ein wenig kniffelig, da der Bügel rechts hinter einer Kante positioniert ist und erst nach etwas suchen erkannt werden  kann. Die Tour ist überraschend gut mit Bohrhaken abgesichert

Viele schöne Felstürme zum Erklettern findet man hier.

 

Autorentipp

Nach der Adlerspitze lässt sich gut der Nordwestgrat (II, rot markiert) auf den Gugelzipf dranhängen. Dann wird mit dem Hochleckenhaus auch eine gemütliche Einkehrmöglichkeit erreicht!

outdooractive.com User
Autor
Stefan Stadler 
Aktualisierung: 03.06.2018

Schwierigkeit
II+, 2 mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Adlerspitze, 1241 m
Tiefster Punkt
Kienklause, 621 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Zustieg
560 m, 1:30 h
Wandhöhe
60 m
Kletterlänge
75 m, 1:00 h
Abstieg
620 m, 1:30 h
Standplätze
mit Umlenkungen zum Abseilen, mit Bohrhaken
Zwischensicherung
mit Bohrhaken
Seillänge
1 x 50 m
Anzahl Expressschlingen
5
Erstbegehung
nicht bekannt

Sicherheitshinweise

Gute und erfahrenen Kletterer können diesen 2-er evtl. auch seilfrei begehen. Aber beim Aufstieg bedenken, dass aufwärts klettern übersichtlicher und darum einfacher ist als abwärts!

Ausrüstung

Alpinkletterausrüstung mit 50 m Seil und 5 Exen

Weitere Infos und Links

Touristinfo Steinbach am Attersee ; Hochleckenhaus ; aktuelles vom Autor auf FB

Start

Kienklause (621 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.847866, 13.585938
UTM
33T 394208 5300359

Ziel

Kienklause

Wegbeschreibung

Zustieg: Los geht es in südlicher Richtung auf der Forststraße den Wegweisern zum Hochleckenhaus folgen. Eine große Schleife der Forststraße kann abgekürzt werden (markiert, durch ein Bachbett). Später die Forststraße verlassen und weiter den Wanderweg in Kehren Richtung Hochleckenhaus aufwärts bis zur Niederen Rast. Hier verlassen wir den markierten Weg und gehen auf einem deutlich erkennbaren Steig nach Osten unter die Südabbrüche der Adlerspitze. Am Wandfuß im Geröll weiter aufwärts befindet sich kurz vor dem Ostsattel der Einstieg an einer markanten Rinne/Verschneidung.

Tour: Das Topo beschreibt im Detail die Klettertour. Berg Heil!

Abstieg: Entweder man klettert den gleichen Weg wieder zurück zum Einstieg, oder man seilt sich über die Route ab zum Einstieg. Angenehmer ist es jetzt wenige Minuten aufwärts bis zur Ostscharte zu steigen.

Von hier entweder ein Steiglein flach nach Süden queren erreicht man den markierten Weg und auf diesem zurück zum Ausgangspunkt.

Oder auf dem Nordwestgrat (II+) über den Gugelzipf zum Hochleckenhaus und ebenfalls auf dem markierten Weg zurück zur Kienklause.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln kann leider nur bis Steinbach am Attersee angereist werden.

Anfahrt

Von Westen kommend verlassen wir die Westautobahn A1 an der Ausfahrt Mondsee und fahren am Nordufer des Mondsees auf der B151   bis nach Unterrach. Nun weiter um das Südende des Attersees herum bis nach Steinach.

Von Osten kommend verlässt man die A1 in Seewalchen und gelangt östlich vom Attersee ebenso nach Steinach.

Nun in die Großalm Landesstraße (L544) einbiegen erreicht man nach knapp 5 km den Ausgangspunkt am Gasthof Kienklause.

Parken

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite können Wanderer und Kletterer die Autos abstellen.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Rock Projects Kletterführer Salzkammergut - im Online-Shop von freytag & berndt versandkostenfrei erhältlich

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte WK 282 Attersee – Traunsee – Höllengebirge – Mondsee – Wolfgangsee M= 1:50.000 natürlich erhältlich bei freytag & berndt 

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Schwierigkeit
II+, 2 mittel
Strecke
6,3 km
Dauer
4:00 h
Aufstieg
620 hm
Abstieg
620 hm
Rundtour aussichtsreich Geheimtipp Gipfel-Tour Grat

Statistik

: h
 km
 Hm
 Hm
Höchster Punkt
 Hm
Tiefster Punkt
 Hm
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