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Aachener Höhenweg mit Zustieg von Ried

Bergtour · Ötztaler Alpen
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  • Fissladtal - Richtung Rifenkarscharte
    / Fissladtal - Richtung Rifenkarscharte
    Foto: Norbert Balser, DAV Sektion Aachen
  • / Griesboden
    Foto: Norbert Balser, DAV Sektion Aachen
  • / Fissladtal - Richtung Kreuzjöchl
    Foto: Norbert Balser, DAV Sektion Aachen
  • / Kaiserbergtal
    Foto: Norbert Balser, DAV Sektion Aachen
  • / Rifenkarscharte
    Foto: Norbert Balser, DAV Sektion Aachen
  • /
    Foto: Norbert Balser, DAV Sektion Aachen
  • / Gepatschstausee
    Foto: Norbert Balser, DAV Sektion Aachen
  • / Nassereinalp
    Foto: Norbert Balser, DAV Sektion Aachen
m 3000 2500 2000 1500 20 15 10 5 km Nassereinalpe Anton-Renk-Hütte Gepatschhaus

Streckentour über die Anton-Renk-Hütte zum Gepatschhaus

schwer
22,9 km
10:00 h
1320 hm
1620 hm

Dies ist eine lange einsame Streckentour durch alpines Gelände mit herrlichen Ausblicken auf das Ötztaler Gletscherplateau in der Ferne. Von Ried im Oberinntal aus geht es über zwei anspruchsvolle Übergänge, die Rifekarscharte, 2.889 m, und das Kreuzjöchl, 2.639 m. Die Route führt durch ein einsames Hochtal und an verschiedenen Bergseen vorbei. Die Route ist nicht zu unterschätzen. Eine Übernachtung auf der Anton-Renk-Hütte, der Selbstversorgerhütte der Sektion Aachen, wird unbedingt empfohlen. Mit der Übernachtung kann die Strecke nicht nur aufgeteilt werden, sondern die abgeschiedene Nacht auf der Anton-Renk-Hütte macht unter anderem den Reiz der Tour aus.

Autorentipp

Weizenbier an der Nassereinalpe

outdooractive.com User
Autor
N. Balser
Aktualisierung: 12.04.2018

Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
2841 m
Tiefster Punkt
1792 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Trittsicherheit - bei Schnee ist die Querung in der Rifekarscharte problematisch

Ausrüstung

Festes Schuhwerk, Biwaksack, Stirnlampe, Verpflegung und Wasser

Weitere Infos und Links

Tourismusverband Tiroler Oberland - Ried / Kaunertal

Hütten: Anton-Renk-Hütte, Gepatschhaus, Nassereinalpe

Start

Ried; Bergstation Fendelsbergbahn (1853 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.044187, 10.694743
UTM
32T 628736 5211468

Ziel

Gepatschhaus

Wegbeschreibung

Die Tour startet an der Seilbahn in Ried im Oberinntal. Die Gondel bringt die Wanderer hinauf nach Fendels, danach geht es mit dem Sessellift weiter hinauf zur Bergstation der Fendelsbergbahn. Hier beginnt die eigentliche Tour. Vom Restaurant Sattelklause geht es auf dem Alm-Fahrweg mit Tierlehrpfad zur Fendler Alm, 1.960 Meter, und von dort auf einem mäßig steilen Steig zum Zirmesköpfle, 2.092 Meter. Nun führt der Steig entlang der Zirbenwald-Grenze hinein in den Talkessel. Nach 2 ½ Stunden erreichen die Wanderer die Anton-Renk-Hütte, 2.261 Meter, und damit den Startpunkt des Aachener Höhenwegs. Eine Übernachtung auf der Selbstversorgerhütte ist sehr empfehlenswert. Der lange Weg kann damit etwas entschärft werden. Am nächsten Morgen folgen die Wanderer dem Weg 931 und gelangen nach kurzer Zeit auf ein Plateau. An der nächsten Weggabelung hält man sich links und kommt auf dem steiler werdenden Pfad an einem kleinen See vorbei. Weiter geht es durch Geröll und teilweise durch Rinnen an der linken Hangseite hinauf in eine Scharte mit Kreuz. Von dort folgen die Wanderer für ein Stück dem Gratverlauf, anschließend führt die teilweise ausgesetzte Route durch Blockgelände in die Rifekarscharte, 2.889 Meter. Jetzt steigt man an der linken Hangseite durch eine Rinne ohne Weg zuerst steil und dann flacher abwärts. Ein größerer See wird rechts liegengelassen, passiert nach kurzer Zeit einen Bachlauf unterhalb des Sees und quert dann hinüber in einen steilen Hang in Richtung Talschluss des Fislaadtals. Im Talgrund überquert man den Fislaadbach und folgt diesem entgegen der Fließrichtung auf der linken Talseite in Richtung Kreuzkopf, 2.680 Meter. Am Wandfuss steigt man in eine schmale Rinne ein, die steil hinauf ins Kreuzjöchl, 2.639 Meter, führt. Hat man sich genügend an der Aussicht satt gesehen, folgt man dem Pfad, der gleichmäßig zum Ende des Gepatschstausees abfällt. An der ersten Gabelung geht man links und steigt zur Nassereiner Alm ab. Hinter der Alm folgt man dem Bachlauf ein kurzes Stück in das Kaiserbergtal hinauf, bis man den Bach am nächsten Abzweig queren kann. Der Weg verläuft nun auf annähernd gleicher Höhe über dem See entlang. Nach dem Seeende sieht man schon das Gepatschhaus zur Linken, muss aber dem Weg weiter Richtung Gepatsch Alm folgen. Dort überquert man den Zufluss zum Gepatschsausee und geht über flache Almwiesen zum Gepatschhaus. Von hier aus kann man mit dem Bus über Prutz nach Ried gelangen.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Anton-Renk-Hütte:
  • Anreise per Zug / Bahnhof: Landeck
  • Anreise per Bus / Bushaltestelle: Ried, Prutz (Fendels)

Gepatschhaus:

  • Anreise per Zug / Bahnhof: Landeck
  • Anreise per Bus / Bushaltestelle: Kaunertal Gepatschhaus

Anfahrt

A12 (E60) bis Abfahrt Landecktunnel (Knoten Oberinntal)

Dann die B180 durch den Landecker Tunnel Richtung Ried

Anton-Renk-Hütte 1. Variante:

Bis Ried im Oberinntal und Fußweg zur Anton-Renk-Hütte
(bei Übernachtung auf der Anton-Renk-Hütte ist die Zufahrt bis Bichlialp mit Schrankenschlüssel möglich)

Anton-Renk-Hütte 2. Variante:

Bis Prutz; von dort nach Fendels und Fußweg zur Anton-Renk-Hütte

Gepatschhaus:

Bis Prutz; von dort die L18 (Kaunertalstrasse) Richtung Vergötschen/Feichten, am Gepatschstausee vorbei bis zum Parkplatz Gepatschhaus.

 

Parken

Anton-Renk-Hütte:
  • Parken in Ried
  • Parken auf Bichli - wenige Plätze - max. 5 Plätze

Gepatschhaus:

  • Parken am Gepatschhaus
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

  • Alpenvereinskarte 30/3 - Ötztaler Alpen Kaunertal 1:25.000 (ISBN 978-3-928-777-41-4)
  • Freytag & Berndt WK 254 – Landeck, Reschenpass, Samnaungruppe, Paznaun – Wanderkarte 1:50.000

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
22,9 km
Dauer
10:00h
Aufstieg
1320 hm
Abstieg
1620 hm
Streckentour aussichtsreich ausgesetzt

Statistik

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