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Start Touren 4-Gipfeltour auf den Aggenstein über Roßberg, Brentenjoch und Breitenberg
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Bergtour empfohlene Tour

4-Gipfeltour auf den Aggenstein über Roßberg, Brentenjoch und Breitenberg

· 1 Bewertung · Bergtour · Allgäu · geschlossen
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Verantwortlich für diesen Inhalt
Alex Horn 
  • Die Rinne beim Aufstieg zum Rossberg bereits in Gipfelnähe
    / Die Rinne beim Aufstieg zum Rossberg bereits in Gipfelnähe
    Foto: Alex Horn, Community
  • / Die Rinne vom Grat aus
    Foto: Alex Horn, Community
  • / Gipfelaussicht vom Rossberg
    Foto: Alex Horn, Community
  • / Blick auf den Aggenstein
    Foto: Alex Horn, Community
  • / Blick auf den Breitenberg, gut erkennbar: Die Wegführung
    Foto: Alex Horn, Community
  • / Felsturm auf dem Weg zum Brentenjoch (kann links umgangen oder direkt erklettert werden)
    Foto: Alex Horn, Community
  • / Blick auf den Aggenstein vom Brentenjoch
    Foto: Alex Horn, Community
  • / Aussicht vom Aggenstein-Gipfel
    Foto: Alex Horn, Community
  • / Aussicht vom Aggenstein-Gipfel
    Foto: Alex Horn, Community
  • / Richtung Breitenberg beim Abstieg vom Aggenstein
    Foto: Alex Horn, Community
  • / Weg auf den Breitenberg
    Foto: Alex Horn, Community
m 2200 2000 1800 1600 1400 1200 1000 800 600 14 12 10 8 6 4 2 km
Sehr schöne und zunächst einsame, wenig begangene Tour. Perfekt für diejenigen, die am Gipfel die Aussicht und die reizvolle Landschaft ungestört genießen wollen. Man sollte die Tour nicht unterschätzen da 1600hm und 15,4km Strecke bewältigt werden müssen und die Tour anfangs ab dem eigentlichen Aufsteig zum Roßberg weglos verläuft.

Diese Tour liegt im Bereich einer Wegesperrung und ist daher geschlossen. Aktuelle Infos

geschlossen
schwer
Strecke 15,6 km
8:11 h
1.619 hm
1.618 hm
Vom Bahnhof Pfronten-Steinach/Breitenbergbahn-Talstation geht es zunächst auf den Roßberg, dem eindrucksvollen Reichenbach folgend. Hier kann man einige schöne Wasserfälle des Reichenbachs und des Plattenbachs im Wald sehen. Ab dem eigentlichen Aufstieg (ab c.a. 1300m) zum 1945m hohen Roßberg verläuft die Tour weglos und ohne Markierungen. Zur Orientierung sollte man sich hier an der linken Rinne halten und über diese zum Gipfel aufsteigen. Hier kann man auch immer wieder Gämse beobachten. Der Aufstieg in der Rinne ist anfangs kurz noch leichtes Gehgelände wird schnell aber relativ steil sodass Klettereien im 1. bis und 2. Grad notwendig werden. Es gibt in diesem Bereich auch keine Versicherungen mittels Drahtseilen oder Bohrhaken. Trittsicherheit ist hier absolut erforderlich. Kurz nach erreichen des Grates gelangt man auch schon zum Gipfel des Roßberg von dem sich eine traumhafte Aussicht auf die umliegenden Berge und meistens vor allem Ruhe bietet, da der Roßberg selten begangen wird. Oftmals findet man sich alleine am Gipfel wieder. Im weiteren Verlauf in Richtung Aggenstein wird das Brentenjoch (2001m) überquert, auf dem sich schon deutlich mehr Menschen befinden. Anschließend bietet sich auf der Bad-Kissinger Hütte die Möglichkeit für eine kurze Rast oder zum Einkehren vor dem Aufstieg zum Aggenstein (1986m). Belohnt wird der Aufstieg zum Aggenstein mit einem traumhaften Blick auf das Tannheimer Tal und die umliegenden Berge. Im weiteren Verlauf wird zum Breitenberg (1838m) abgestiegen, von wo aus dann der eigentliche Abstieg nach Pfronten erfolgt. Alles in allem ist diese Rundtour auf den Aggenstein über den Roßberg und das Brentenjoch mit Abstieg über den Breitenberg eine landschaftlich sehr reizvolle, schöne und erlebnisreiche Tour, die aber auch nicht unterschätzt werden sollte.
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1.995 m
Tiefster Punkt
840 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Startpunkt der Tour ist der Bahnhof in Pfronten-Steinach, bzw. der Parkplatz der Breitenbergbahn der genau gegenüber des Bahnhofs liegt. (840 m)
Koordinaten:
DD
47.565512, 10.575272
GMS
47°33'55.8"N 10°34'31.0"E
UTM
32T 618490 5269212
w3w 
///gehobene.barocke.darum

Ziel

Zielpunkt dieser Tour ist der Aggenstein.

Wegbeschreibung

1. Teil: Auf den Roßberg

Vom Startpunkt der Tour geht es vorbei an der Breitenbergbahn-Talstation zunächst noch recht flach den Schildern folgend richtung Aggenstein. Man unterquert dann die Breitenbergbahn. Kurz darauf kommt ein Bach in Sicht vor dem ein Weg mit der Beschilderung "Aggenstein" nach rechts abzweigt. Hier geradeaus weitergehen und nicht dem Schild folgen. Erst nach überquerung des Bachs direkt danach dem Weg folgen der nach rechts in ein sehr kleines Waldstück abzweigt. Das Waldstück durchqueren und dem Weg weiter durch die linkskurve folgen. Kurz darauf teilt sich der Weg. Hier sollte man dem  Pfad nach rechts vorbei an der Weide folgen. Daraufhin kreuzt ein weiterer befestigter Weg den Pfad. Hier geradeaus den Pfad weitergehen und diesem in den Wald folgen. Bald darauf wird der Reichenbach erreicht. Diesem folgt zunächst auch der Pfad, der hier schon deutlich ausgetreten und meistens gut zu erkennen ist. Hier wird das Gelände auch schon steiler. Dann wird der Reichenbach überquert. Dem Pfad durch einige Serpentinen folgend, nun am Plattenbach entlang, gelangt man auf einen breiten Forstweg. Diesen geradeaus überqueren und dem steileren Weg in den Wald folgen. Hier gelangt man nun wieder auf den breiten Forstweg. Hier nun nach links gehen und die Schilder ignorieren. Nach einer Haarnadelkurve zeigt ein Stück weiter ein kleiner Pfad nach rechts, bzw fast in die Gegenrichtung ab. Den Forstweg verlassen und diesem Pfad folgen. Auf der linken Seite befindet sich nun bereits der Roßberg. Kurz darauf befindet man sich auch schon in Österreich. Der Pfad mündet hier in eine große Wiese und verliert sich dort. Hier beginnt der weglose Teil und damit die richtige Besteigung. Geradeaus folgt ein  Geröllfeld in richtung des Roßbergs. Auf dieses zugehen und diesem folgen. Weiter oben kann man bereits die Rinne links erkennen. Das Geröllfeld führt in die rechte Rinne. Man sollte also nun nach links in die linke Rinne wechseln. Bald darauf teilen sich die Rinnen am Berg. Hier hört der Pflanzenbewuchs auch zunächst auf und man ist im Fels unterwegs. Ist man nun in der linken Rinne, endet auch das Gehgelände und Klettereien im ersten und zweiten Grad werden notwendig. Trittsicherheit ist absolut erforderlich. Man sollte hier etwas Abstand zum Vordermann halten und einen Helm tragen, da Steinschlaggefahr herrscht. Es sind keine Drahtseilversicherungen oder ähnliches vorhanden. Hier sollte man schauen wo man am besten weiter nach oben kommt. Mal funktioniert dies auf der linken Seite der Rinne mal auf der rechten  Seite besser. Weiter oben teilt sich die Rinne nocheinmal leicht. Hier links halten und weiter nach oben klettern. Hier wird das Gelände wieder flacher und zu Gehgelände. Es folgt auf der linken Seite ein großes Latschenkiefernfeld. Man sollte in der Rinne bleiben und auf dem Geröll weiter gehen. Kurz vor erreichen des Grats folgt noch eine letzte kleine Kletterstelle, bei der die letzten Höhenmeter überwunden werden müssen. Und schon steht man auf dem Grat von dem sich ein eindrucksvoller Ausblick bietet. Links ist bereits das Gipfelkreuz des Roßbergs in Sicht. Kurz darauf erreicht man dieses auch, dem Grat nach links folgend. Dort bietet sich die Gelegenheit für eine kurze Pause bei der man in Ruhe die schöne Aussicht genießen und einen Eintrag in das Gipfelbuch machen kann.

2.Teil: Vom Roßberg auf das Brentenjoch

Dem Grat zurück folgend, an der Stelle vorbei an der man auf den Grat aufgestiegen ist, gelangt man nach einiger Zeit auch auf das Brentenjoch. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind bei der Begehung des relativ schmalen Grates absolut erforderlich. Man gelangt bald zu einem Felsturm, welcher auf halbem Weg zwischen Roßberg und Brentenjoch liegt. Dieser kann entweder erklettert oder auf der linken Flanke umgangen werden kann. Rechtsseitig geht es hier sehr steil ab weswegen sich eine Umgehung des Felsturms auf dieser Seite kaum empfiehlt.
Beide Wege führen bald wieder zusammen weswegen es egal ist welche Variante nun gewählt wird. Folgt man der Umgeheung, so geht es nah am Fels vorbei. Ein Stück weiter steigt man wieder auf den Grat auf und ist wieder auf diesem unterwegs. Bald darauf erreicht man auch das 2001m hohe Brenntenjoch. Hier finden sich bereits deutlich mehr Menschen am Gipfel

3. Teil: Vom Brentenjoch über die Bad-Kissinger Hütte auf den Aggenstein

Vom Gipfel des Brentenjochs folgt man dem Grat weiter. Der Weg ist hier schon breit getretener, gut erkennbarer Pfad. Vor einem baut sich schon der markante Aggenstein auf. Man durchquert ein großes Latschenkieferfeld und geht den Grat immerweiter entlang. Rechts fällt der Hang sehr steil ab. Man kann den Weg hier also kaum verlassen. Irgendwann wechselt die Vegetation von den Latschenkiefern zu einem Wald. Man folgt den Weg am Hang immer weiter und gelangt dann auf breiteren Weg, auf dem schon einige Menschen unterwegs sind. der Weg ist hier gut beschildert und zur Bad-Kissinger Hütte ist es auch nicht mehr weit. Den Aggenstein fest im Blick erreicht man diese auch schon nach kurzer Zeit. Hier herrscht ein reger Verkehr, viele Menschen sind zur Hütte unterwegs. Deshalb ist es oftmals schwierig einen Sitzplatz zu bekommen. Jedoch eignet die Hütte sich gut zum Einkehren oder für eine kurze Rast. Weiter geht es hinter der Hütte auf einem breiten Weg hinauf zum letzten Gipfelanstieg auf den Aggenstein. Bis dahin ist der Weg einfaches Gehgelände,der zuerst gerade, dann in Serpentinen das letzte Stück hinauf verläuft. Hier ist dieser auch gut markiert. Das allerletzte Stück auf den Gipfel bietet wieder leichte Klettereien ersten und zweiten Grades. Hier sind existieren bis zum Gipfel auch Drahtseilversicherungen. Aufgrund des regen Verkehrs auf und Vom Gipfel des aggenstein besteht Steinschlaggefahr und ein Helm sowie genug Abstand zum Vordermann ist empfehlenswert. Auf dem Gipfel angekommen bietet sich nun ein traumhaftes Bergpanorama für dass sich der Aufstieg definitv lohnt.

4. Teil: Vom Aggenstein auf den Breitenberg

Man steigt nun an dieser Stelle wieder abwärts in Richtung Bad Kissinger Hütte. Der Weg teilt sich und man folgt der Beschilderung in richtung Breitenberg. Der Weg führt nun serpentinenartig abwärts und wird dann wieder gerade. Dem Weg immer weiter in Richtung Breitenberg folgen. Der Weg wird zunehmend breiter und ab dem Aufstieg zum Breitenberg ist dieser ein richtiger Wanderweg. Am Gipfel des Breitenbergs angekommen, geht es bei der Ostlerhütte auch schon wieder hinab ins Tal

5. Teil: Vom Breitenberg zum Startpunkt

Von der Ostlerhütte folgt man rechts dem kleinen sich in Serpentinen den Berg hinunter schlängelnden Pfad bis zur Tiroler Hütte. Hier kommt man zu einem Skilift und einer Skipiste. Man folgt dem nun wieder sehr breiten Wanderweg weiter hinunter und gelangt dann am Ende der Skipiste wieder in den Ort Pfronten-Steinach. Man geht bis zum Bach und biegt dann rechts ab und folgt dem Teer-Weg bis zur Tiroler Straße und dann immer gerade aus zum Bahnhof oder zur Talstation der Breitenbergbahn.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Zu erreichen ist der Startpunkt der Tour am einfachsten mit dem Zug. Von Kempten verkehrt täglich ab 05.30 stündlich ein Zug nach Pfronten-Steinach. Alle zwei stunden, und am Wochenende sogar jede stunde verkehrt auch ein Zug von Reutte (Erste Abfahrt 08:03). die letzen Züge nach Kempten bzw Reutte verkehren um 22:33 bzw um 20:31. In Kempten besteht Anschluss an den Zugverkehr in/aus Richtung München, Augsburg, Nürnberg (einzelne Züge), Ulm, Memmingen, Lindau, Oberstdorf. Von Reutte besteht Anschluss nach München über Garmisch-Partenkirchen und zum Busverkehr, z.B. nach Füssen. Zu und vom Bahnhof Pfronten-Steinach verkehren auch Busse vom, bzw. zum Bahnhof Füssen (Nr. 56 & 71)

Anfahrt

Die Anfahrt zum Startpunkt der Tour erfolgt über die A7 in Richtung Kempten, weiter in Richtung Reutte/Grenze bis zur Ausfahrt Oy-Mittelberg. Hier die Autobahn verlassen und auf die B310 in Richtung Oberjoch wechseln. Am Kreisverkehr die 3. Ausfahrt nehmen und auf die B309 in Richtung Pfronten wechseln. Der B309 durch die Orte Nesselwang, Pfronten-Weissbach, Pfronten-Ried, Heitlern, Ösch und Pfronten-Steinach folgen. Am ende des Orts Pfronten-Steinach werden auf der linken Seite der Bahnhof und rechts die Breitenbergbahn erreicht. Aus Richtung Reutte/Österreich wird der Startpunkt der Tour über die B179, Abfahrt Vils erreicht. Hier der Reuttener Landstraße bzw der Allgäuer Straße in Vils in Richtung Pfronten/Deutschland folgen.

Parken

Parken ist möglich am anliegenden Parkplatz des Bahnhofs und am Parkplatz der Breitenbergbahn (für Preise bitte Beschilderung beachten. Stand 2018 4 Euro/Tag)

Koordinaten

DD
47.565512, 10.575272
GMS
47°33'55.8"N 10°34'31.0"E
UTM
32T 618490 5269212
w3w 
///gehobene.barocke.darum
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Bewertungen

5,0
(1)
Paul Herwegh
10.09.2021 · Community
Knackiger Anstieg, in der Rinne bereits kleiner Trampelpfad der immer wieder gefunden und verloren werden kann.
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Gemacht am 09.09.2021
Foto: Paul Herwegh, Community
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Peter Wania 
Der hier beschriebene Anstieg verlangt in der Tat „den ganzen Bergsteiger“. Wir haben heute versucht, auf der Route abzusteigen, sind aber kurz vor dem Eintritt in die Rinne aus zwei Gründen umgekehrt: Wir konnten aus der Perspektive von „oben nach unten“ keinen geeigneten Abstieg ausmachen. Zweitens erschwerte Altschnee in der Rinne den Abstieg. So haben wir uns für die aus unserer Sicht sicherere Variante entschieden. Ein Tipp für den, der hier dennoch geht: Helm aufsetzen!
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Gemacht am 08.06.2019

Fotos von anderen

+ 3

Status
geschlossen
Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
15,6 km
Dauer
8:11 h
Aufstieg
1.619 hm
Abstieg
1.618 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour

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