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Wanderung Etappe

02 Zentralalpenweg Ost, E13: Hochanger-Schutzhaus - Gleinalm-Schutzhaus

Wanderung · Lavanttaler Alpen
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  • Am Eisenpass (02.08.2014)
    / Am Eisenpass (02.08.2014)
    Foto: Sebastian Beiglböck, Sebastian Beiglböck
  • / Bei der Fensteralm (02.08.2014)
    Foto: Sebastian Beiglböck, Sebastian Beiglböck
  • / Gleinalmkapelle und Speikkogel (03.08.2014)
    Foto: Sebastian Beiglböck, Sebastian Beiglböck
m 2400 2200 2000 1800 1600 1400 1200 1000 25 20 15 10 5 km

Die Gleinalmüberschreitung gehört zu den großartigsten und einsamsten Bergwanderungen, die man in Ostösterreich unternehmen kann - technisch unschwierig, aber konditionell sehr fordernd! Auch als unabhängige Wochenendtour (Beschreibung siehe Etappe 12) wärmstens empfohlen.
schwer
28,8 km
10:30 h
1888 hm
1604 hm

Nach der Nacht am Hochanger-Schutzhaus geht es heute auf zur Königsetappe des "flachen" Teils des Zentralalpenwegs. 1.800 hm Aufstieg, 1.500 hm Abstieg, 29 km Entfernung, meist keine Labestation am Weg. Nur einsame Almen und Schwarzbeeren, Himbeeren, Schwarzbeeren und Schwarzbeeren. Wir gehen zurück zum Eisenpass (1.183 m). Nach relativ kurzer Zeit kommen wir bereits auf die Hochalm (1.642 m, Wasser), die in der Weidesaison teilweise Verköstigung anbietet (vorher recherchieren!). Von da runter zum ehemaligen Almwirt (1.170 m, kein Wirt, nur mehr Forsthaus, Wasser).

Der Weg ist sehr lieblich und gemütlich aber geht doch in die Knochen - das unangenehme Höhenprofil tut sein übriges, muss man vom Eisenpass 500 hm rauf, dann wieder 500 runter, dann wieder die 500 rauf zur Fensteralm usw.

Von der Fensteralm (1.642 m) auf den exponierten Gleinalmrücken aufsteigen, dem wir über mehrere Gipfel bzw. Zwischenanstiege (Polsterkogel, Eiblkogel, Lärchkogel, Speikkogel, 1.988 m) folgen. Vom Speikkogel fehlt uns nach 27 zurückgelegten Kilometern dann "nur" (die Knie!) mehr der Abstieg zum weithin sichtbaren und sympathischen Gleinalm-Schutzhaus (1.589 m, privater Berggasthof mit Zimmern und Lagern, Mitte Mai bis Mitte September bewirtschaftet, keine Notunterkunft mehr).

Autorentipp

Bei Gewittergefahr kann der exponierte Gleinalmrücken ab der Fensteralm leicht und mit minimalem Höhenverlust in der südlichen Flanke auf Forststraßen (und ein Stück ab der Lammhütte einem Fußpfad) umgangen werden (unmarkiert, evtl. Orientierungsprobleme, unbedingt Karte oder GPS mitnehmen!).

Achtung: Jagdsperre auf der Gleinalm ab ca. Mitte September, Gleinalm-Schutzhaus geschlossen.

outdooractive.com User
Autor
Sebastian Beiglböck
Aktualisierung: 02.04.2018

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1988 m
Tiefster Punkt
1161 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Hochanger Schutzhaus
Gleinalm-Schutzhaus
Hochalm

Sicherheitshinweise

Die Gleinalmüberschreitung ist technisch unschwierig, aber konditionell sehr fordernd (29 km, 1.800 hm im Aufstieg, Gehzeit 10-11 Stunden). Es gibt kaum sinnvolle Abbruchmöglichkeiten und keine Unterkünfte am Weg! Nur bei entsprechender Kondition und stabilem Wetter (alpines, teilweise sehr exponiertes Gelände!) begehen und für ausreichend Wasser und Proviant sorgen!

Achtung: Aufgrund einer gewissen Skepsis derer von Mayr-Melnhof gegenüber allen Erholungssuchenden wurden sowohl die frühere Carl-Hermann-Notunterkunft als auch der Winterraum im Gleinalm-Schutzhaus aufgelöst. Außerdem ist - wie zahlreiche Schilder belegen - Beeren und Pilze im Gleinalmgebiet sammeln strengstens verboten.

Weitere Infos und Links

Aktuelle Informationen zu den österreichischen Weitwanderwegen siehe http://www.alpenverein.at/weitwanderer/

http://www.hochanger-schutzhaus.naturfreunde.at

http://www.gleinalm-schutzhaus.com

Start

Hochanger-Schutzhaus (1303 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.365436, 15.263235
UTM
33T 519875 5245808

Ziel

Gleinalm-Schutzhaus

Wegbeschreibung

Hochanger-Schutzhaus (1.304 m, K) - Eisenpass (1.183 m, 3 km/1 Std.) - Hochalm (1.642 m, 5 km/1½ Std.) - Almwirt (1.170 m, 4 km/1 Std.) - Fensteralm (1.642 m, 6 km/2 Std.) - Eiblkogel (1.831 m, 6 km/2 Std.) - Lärchkogel (1.894 m, 4 km/1½ Std.) - Speikkogel (1.988 m, 2 km/¾ Std.) - Gleinalm-Schutzhaus (1.589 m, K, 2 km/¾ Std.).

K = Kontrollpunkt (Stempelstelle)

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Südbahn über Bruck an der Mur nach Peggau-Deutschfeistritz mit Anschluss nach Übelbach - Straße bis Neuhof bzw. bis zum Schranken GH Gleinalm.

Anfahrt

Am besten auf der Semmering-Schnellstraße S6 bis Ausfahrt Bruck/Mur. Von Bruck dort Aufstieg aufs Hochanger-Schutzhaus (langer Zustieg!). Achtung: Autorückholung mit öffentlichen Verkehrsmitteln am selben Tag kaum machbar.

Parken

In Bruck (kürzester Zustieg zum Hochanger) ausreichend Parkplätze vorhanden (am besten im Weitental nahe JUFA).
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Österreichischer Weitwanderweg 02 (Zentralalpenweg) Band I, Auflage 2011, 109 Seiten, Eigenverlag der ÖAV-Sektion Weitwanderer, erhältlich bei Freytag & Berndt, 1010 Wien, Wallnerstraße 3, www.freytagberndt.at, Tel.: +43/1/533 86 85-16;

Wochenendtouren Österreich Süd: Kärnten und Steiermark. 25 Touren. Mit GPS-Daten. (Rother Wanderbuch). Bergverlag Rother, 1. Auflage 2015, 184 Seiten, Broschiert – 21. Juli 2015. Von Martin Marktl, Astrid Chris

Kartenempfehlungen des Autors

ÖK 50, Blätter 133 bzw. 4222 (Leoben), 162 (Köflach) und 163 (Voitsberg); F&B WK 131 (Grazer Bergland - Schöckl - Teichalm - Stubenbergsee); Kompass WK 223 (Seckauer Alpen - Murtal - Gleinalm).

Buchtipps für die Region

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Ausrüstung

Wander- oder leichte Bergschuhe, übliche Wanderausrüstung, Biwaksack (!), ausreichend Wasser, Proviant und evtl. Trekkingstöcke.

In jeden Rucksack gehören: Regen-, Kälte-, Sonnenschutz, Erste-Hilfe-Paket, Mobiltelefon (Euro-Notruf 112), ausreichend Flüssigkeit, Wanderkarte der Region.


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Paul Matt
31.05.2019 · Community
Das bedeutet auf diesem Weitwanderweg über 60 km keine Schutzhütte mehr außerhalb der Saisonzeit (Hochanger - Schutzhaus bis Gaberl. Dann kommen wir eben zurück zur ursprünglichsten Art des Weitwanderns - nähmlich mit dem Bergzelt - so wie man es eben in Skandinavien macht. In der Steiermark ist im alpinen Ödland das Übernachten erlaubt, zu Notzwecken sowieso! Schade das es soweit kommt, aber daran sind nicht nur die Wanderer Schuld, der "Schließende" hat ebenfalls seinen nicht unerheblichen Anteil daran.
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Sebastian Beiglböck
Ja Paul Matt das ist korrekt. Der Grundeigentümer hat leider (wie auch andere Forstbesitzer), seit der Alpenverein die Mountainbiker aktiv unterstützt, seine Policy gegenüber dem Alpenverein drastisch verschärft. Hier gibt es ein Statement der örtlichen Sektion: https://www.alpenverein.at/graz-uebelbachtal/dokumente_download_2017/Notunterkunft-Erklaerung-der-Schliessung.pdf
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Paul Matt
30.05.2019 · Community
Jetzt wurde auch noch der Winterraum im Gleinalmschutzhaus für immer gesperrt! Vermutlich wollen die Grundbesitzer dort oben niemanden, außer in den drei Sommermonaten, sehen, damit ja ihre armen, gejagten und gehetzten Tiere und die wilde Jagdpraxis nicht gestörte wird. Armes, oft nicht mehr wanderbares, feudalegeschichtlich dominiertes Österreich. Wann endlich lassen wir Bürger dieses Landes uns das nicht mehr gefallen, in unserem Österreich?
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Schwierigkeit
schwer
Strecke
28,8 km
Dauer
10:30h
Aufstieg
1888 hm
Abstieg
1604 hm
Etappentour aussichtsreich Geheimtipp Gipfel-Tour

Statistik

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