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Wanderung

Bergseehütte und Chelenalphütte

Wanderung
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  • Bergseehütte
    / Bergseehütte
    Foto: Mark Zahel
  • / Steinmann
    Foto: Mark Zahel
  • / Steinmann
    Foto: Mark Zahel
  • / Chelenalphütte
    Foto: Mark Zahel
  • / Dammastock-Kette
    Foto: Mark Zahel
  • / Steg Nähe Chelenalphütte
    Foto: Mark Zahel
  • / Göscheneralpsee
    Foto: Mark Zahel
m 2600 2400 2200 2000 1800 1600 16 14 12 10 8 6 4 2 km
Am wilden Ursprung des GöschenertalsDas von einer stotzig-wilden Granitwelt eingefasste Göschenertal hat seinen Ursprung auf der Göscheneralp, die in den 1950er-Jahren durch einen riesigen Stausee geflutet wurde. Gemeinsam mit der charismatischen Hintergrundkulisse, die vor allem die vergletscherte, auch als »Winterberg« bezeichnete Dammastock-Kette zur Schau stellt, verleiht dieser der Szenerie ein unverwechselbares Gesicht und entwickelte sich längst zum touristischen Anziehungspunkt. Wanderer schwärmen von hier vor allem zu drei Hütten aus. Am nächsten liegt die Bergseehütte, knapp oberhalb seiner namengebenden Perle in weniger als zwei Stunden auch von Familien mit Kindern gut zu erreichen. Auf der Höhenroute Richtung Chelenalphütte geht es dann allerdings weithin über Stock und Stein, immer entlang einer naturgegebenen Geländeterrasse bis in den inneren Winkel des Chelenalptals. Das ist schon ein recht abgeschiedener Fleck. Die kleine Dammahütte passt dann nicht mehr so ganz in das enge Korsett einer Tagestour, könnte aber über eine zünftige Alpinroute oder den gutmütigeren Normalweg auf der Südseite ebenfalls eingebunden werden. Damit wären wir freilich schon beim Thema »Hüttentrekking« …
schwer
Strecke 17 km
8:45 h
1.164 hm
1.164 hm
Direkt bei den Parkplätzen auf der Göscheneralp, 1782 m, wendet man sich aufwärts und gewinnt durch reizvolles Granitgelände mit Sumpf- und Wiesenböden an Höhe. Wir kommen zu P. 1950 am »Berg«, wo der Seerundweg links abzweigt, und zu einer Alphütte. An der sonnseitigen Berglehne vollzieht unser Weg nach oben hin zahlreiche Kehren und erreicht die Geländeterrasse, auf der ein Stück weiter links auch die Bergseehütte, 2370 m, ihren Platz hat. Der blau-weiß markierte Höhenweg führt nun am nahen Bergsee vorbei und in der Folge häufig über grobes Blockwerk quer durch die Hänge, dabei sukzessive ansteigend. In der Vorder Mur ist der Untergrund teils ziemlich unwegsam und beschwerlich, vereinzelt setzt man sogar mal die Hände unterstützend ein. An einer Geländekante mit Steinmann, ca. 2585 m, wechseln wir in die ausgedehntere Hinter Mur, passieren in einer Felszone bei P. 2607 die höchste Stelle und steigen danach etwas ab in eine Mulde. Zumindest streckenweise wird der Weg nun besser begehbar, obschon weiterhin block- und schuttreicher Untergrund vorherrscht, zuweilen auch Gletscherschliffe und je nach Jahreszeit einzelne Schneefelder. Ab und zu wird ein Bach gekreuzt – über den stärksten führt ein Steg. Nach geraumer Zeit im leichten Auf und Ab stoßen wir bei P. 2592 auf den Zugang von der Chelenalphütte Richtung Sustenlimi, der bei der beliebten Hochtour aufs Sustenhorn eine Rolle spielt, und wenden uns hier talwärts. In recht steilem Gelände – zwischendurch mit Kettensicherung – gelangt man zur Chelenalphütte, 2350 m, inmitten eines eindrücklichen, eisverzierten Bergkessels. Vorerst geht es am steilen Hang mit weiteren Windungen tiefer, dann linker Hand sanfter auslaufend in den häufig etwas vergandeten Grund des Chelenalptals. Bei Hinterröti, 1913 m, zweigt eine Alpinroute zur Dammahütte ab. Über Weideböden wandern wir indessen talauswärts Richtung Vorderröti, 1805 m, wo sich die Route kurz vor dem Göscheneralpsee gabelt. Länger, aber interessanter geht es nach rechts weiter. Wir überschreiten augenblicklich die Chelenreuss und gewinnen über dem Westende des Sees allmählich wieder leicht an Höhe. Um die »Egg« herum zum Dammaboden, 1966 m, wo einerseits der Dammahüttenweg abzweigt und andererseits eine massive Brücke über die wasserreiche Dammareuss leitet. Nun liegt die südseitige Traverse des gesamten Stausees vor uns, wobei man sich in Manier eines Panoramaweges ein gutes Stück über dem Ufer bewegt und zwischendurch sogar noch bis rund 2050 Meter Höhe ansteigt. Nachdem der Einschnitt von Älprigen, 1925 m, mit dem Abzweig zur Lochberglücke passiert ist, kommt man allmählich bis zur Dammkrone voran. Auf der anderen Seite schließt sich der Kreis zum Parkplatz.
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Höchster Punkt
2.609 m
Tiefster Punkt
1.785 m

Sicherheitshinweise

Mindestens T3–4 am Höhenweg, sonst meist um T2. Die Normalrouten zu den Hütten sowie die Wege um den Stausee sind trotz des zuweilen steinigen Geländes gut ausgebaut und nur stellenweise mal leicht ausgesetzt, damit auch für Gelegenheitswanderer machbar. Zwischen den Hütten blau-weiß markierte Höhenverbindung im hochalpinen Gelände, vielfach unwegsam über Blockfelder bzw. Blockschutt, mitunter auc

Start

Göscheneralp, 1782 m, gebührenpflichtige Parkplätze und Endhaltestelle der Postautolinie vom Bahnhof Göschenen kurz vor dem Stausee (etwa zwischen 20. Juni und 10. Oktober). (1.785 m)
Koordinaten:
SwissGrid
2'681'170E 1'166'968N
DD
46.649018, 8.498962
GMS
46°38'56.5"N 8°29'56.3"E
UTM
32T 461659 5166283
w3w 
///frisiert.metzgerin.schulleiter

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

SwissGrid
2'681'170E 1'166'968N
DD
46.649018, 8.498962
GMS
46°38'56.5"N 8°29'56.3"E
UTM
32T 461659 5166283
w3w 
///frisiert.metzgerin.schulleiter
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Ausrüstung

Grundausrüstung für Wanderungen

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
17 km
Dauer
8:45 h
Aufstieg
1.164 hm
Abstieg
1.164 hm

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