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Selbstversorgerhütte

Adolf-Kögler-Hütte

Selbstversorgerhütte · Rax-Schneeberg-Gruppe · 1.333 m
ÖTK
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ÖTK Ternitz Verifizierter Partner 
  • / Adolf Köglerhaus nahe der Zahnradbahn-Station Baumgartner
    Foto: Michael Platzer, ÖTK
  • / Adolf Kögler Schutzhütte nahe der Zahnradbahn-Station Baumgartner
    Foto: Michael Platzer, ÖTK
  • / Hüttenbau des Adolf Kögler Schutzhauses im Jahr 1935
    Foto: Michael Platzer, ÖTK
  • / Hüttenbau des Adolf Kögler Schutzhauses im Jahr 1935
    Foto: Michael Platzer, ÖTK
  • / Hüttenbau des Adolf Kögler Schutzhauses im Jahr 1935
    Foto: Michael Platzer, ÖTK
  • / Hüttenbau des Adolf Kögler Schutzhauses im Jahr 1935
    Foto: Michael Platzer, ÖTK
  • / Hüttenbau des Adolf Kögler Schutzhauses im Jahr 1935
    Foto: Michael Platzer, ÖTK
  • / Hüttenbau des Adolf Kögler Schutzhauses im Jahr 1935
    Foto: Michael Platzer, ÖTK
  • / Jahreshauptversammlung 1937 der ÖTK-Sektion Ternitz
    Foto: Michael Platzer, ÖTK
  • / Eröffnung Köglerhaus im Jahr 1937
    Foto: Michael Platzer, ÖTK
  • / A. Köglerhaus im Winter
    Foto: Michael Platzer, ÖTK
  • / Adolf Köglerhaus mit Zahnradbahn 1937
    Foto: Michael Platzer, ÖTK

Selbstversorgerhütte, die nur den Mitgliedern der ÖTK-Sektion Ternitz zugänglich ist. 

Lage

Die Schutzhütte des ÖTK liegt oberhalb der Trasse der Schneebergbahn, unweit der Station Baumgartner am Kaltwassersattel. Eigentümer ist die Sektion Ternitz des Österreichischen Touristenklubs, die 1887 gegründet wurde. Auch die weit über das Schwarzatal bekannte "Gfieder Warte" gehört dem ÖTK Ternitz. Die Aussichtswarte am Gfieder (609 müA.) wurde erstmalig im Jahr 1887 (zuletzt 2004) erbaut. 

 

Geschichte

Adolf Kögler, nach dem das Haus seinen Namen hat, wurde 1884 geboren und war von Beruf Kaufmann in Ternitz (Niederösterreich). 1930 wurde er zweiter Vorsitzender und 1935 erster Vorsitzender der ÖTK-Sektion Ternitz. Nach Erwerb des Baugrundes wurde das Haus in den Jahren von 1935-1937 erbaut. In Österreich herrschte zu dieser zeit erdrückende Arbeitslosigkeit. Unter großem persönlichen Einsatz und Entbehrungen haben sich die damaligen Sektionsmitglieder am Hüttenbau beteiligt. Der Vorstand Adolf Kögler legte selbst Hand und versorgteunter Zuhilfenahme von Geschäftsleuten der Umgebung die arbeitslosen Mitarbeiter mit einfachen Lebensmitteln. Nach Informationen von (heute noch lebenden) Mitgliedern, welche damals am Bau der Hütte arbeiteten, soll Vorstand Adolf Kögler bis zur Eröffnung am 17.10.1937 nicht gewußt haben, dass das Haus seinen Namen tragen wird. Leider war es diesem verdienstvollen Menschen nicht lange vergönnt, schöne Stunden in seiner Hütte mit seinen Bergkameraden zu verbringen; er verstarb am 22.2.1938 an den Folgen einer Blutvergiftung.

 

In den Kriegswirren wurde die Hütte sehr in Mitleidenschaft gezogen. Es fehlen sämtliche Berichte darüber. Bekannt ist nur, dass nach Alfons Kögler der Rauchfangkehrermeister Alfons Sterk und seine Gattin Erna sich um die Hütte kümmerten. Im Jahre 1948 wurde die erste Hauptversammlung nach dem Krieg abgehalten. Hier wurde darauf hingewiesen das mit viel Aufwand das Adolf Köglerhaus in Ordnung gebracht wurde. Besondere Verdienste haben sich in der damaligen Zeit Frau Erna Sterk und Frau Rosa Gruber erworben.

 

Ein großes Vorhaben am Köglerhaus wurde bei der Hauptversammlung am 13. September 1953, unter den Obmann Michael Karner beschlossen: Die auf eigenen Grund unterhalb der Hütte vorhandene Quelle zu erschließen und zu einer überdachten Brunnenstube auszubauen. Da die vorhandenen Geldmittel für dieses Bauvorhaben bei weitem nicht ausreichten, wurde zur Finanzierung Bausteine zu 50 und 100 Schilling aufgelegt, mit der Auktion die Beträge nach vorhandenen Mittel innerhalb von 10 Jahren wieder zurückzuerstatten. Das eigentliche Bauvorhaben selbst gestaltete sich äußerst schwierig. So befand sich die Wasserader nicht wie vermutet im Berg sondern unterhalb der bestehenden Quelle, die erst durch die Zuhilfenahme eines Wünschelrutengehers gefunden wurde. Ebenso beeinträchtigte Schlechtwetter die Bauarbeiten, die von der Baufirma Karl Gansterer, der Mitglied der Sektion Ternitz war, durchgeführt wurden. Mit der Erschließung der Quelle konnte des Problem der Besorgung des Trinkwassers auch bei anhaltender Trockenheit gelöst werden. Zu erwähnen sei noch, dass auf die Rückzahlung der Bausteine ein großer Teil der Mitglieder und Gönner verzichtete.

 

Große Investitionen waren die Errichtung von 36 Mietkästchen im Jahre 1957 vom Mitglied Johann Schwarzer ebenso wie die 1961 durchgeführte Außenverkleidung der Hütte mit Eternit. 1978 wurde eine neue Gasbeleuchtung installiert. Ein neues Dach aus Prefa Aluschindel erhielt die Hütte 1981. Eine Photovoltaikanlage zur Erzeugung von elektrischem Licht wurde 1995 durch die Elektrofirma Anton Haberler und Franz Schabauer errichtet, beide waren Mitglieder der Sektion. Mit der Errichtung eines Abwasserkanals durch die "Wasser- und Abwassergenossenschaft Hochschneeberg" und durch die Elektrifizierung des Schneeberges durch die EVN wurde das Adolf Köglerhaus an das Kanalnetz und Stromnetz angeschlossen. So möge das Adolf Kögler Haus auch in Zukunft als Stützpunk und als Einkehrmöglichkeit für die Mitglieder und Freunde der Sektion Ternitz bleiben.

Profilbild von ÖTK
Autor
ÖTK
Aktualisierung: 15.01.2019

Schlafplätze

Allgemein

Baujahr 1937

Winterraum

Winterraum vorhanden
Winterraum beheizt

Preise

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Adresse

Adolf-Kögler-Hütte
Hengstweg 4
2734 Puchberg am Schneeberg

Barrierefreiheit

mit Seilbahn erreichbar

Öffentliche Verkehrsmittel

Puchberg, weiter mit Zahnradbahn zur Station Baumgartner

Parken

Parkplatz in Puchberg am Schneeberg, ca. 2h Gehzeit zur Hütte

Koordinaten

DD
47.754290, 15.856740
GMS
47°45'15.4"N 15°51'24.3"E
UTM
33T 564211 5289346
w3w 
///munden.zustand.bratwurst

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Öffnungszeiten

Mai bis Oktober

Eigenschaften

mit Seilbahn erreichbar

Adolf-Kögler-Hütte

Christian Karner
Hengstweg 4
2734 Puchberg am Schneeberg
Mobil +43 699 12108584
Telefon (Tal) +43 699 12108584

Inhaber

ÖTK
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