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Aussichtspunkt

Nurren

Aussichtspunkt · Schweizer Mittelland · 504 m · geöffnet
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Bad Zurzach Tourismus AG Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Aussichtspunkt Nurren
    / Aussichtspunkt Nurren
    Foto: Nicole Albisser, Bad Zurzach Tourismus AG
  • / Blick vom Nurren auf Rekingen und Bad Zurzach
    Foto: Nicole Albisser, Gemeinde Endingen

1 Hörnli (Tafelstandort)

2 Rappenschnable (Tafelstandort)

A Steinbruch Musital (renaturiert)

B alter Steinbruch (stillgelegt)

C Rekingen

D Solvay-Areal

E Zurzach

F Rheinheim D

G Kadelburg D

H Tiengen D

I Gurtweil D

K Dangstetten D

L Reckingen D

Der Rhein fliesst noch gar nicht so lange hier durch.

Vor der letzten Eiszeit floss der Rhein noch durch das Klettgau, das grosse weite Tal (nördlich der Küssaburg) zwischen Neuhausen, Wilchingen, Erzingen und Koblenz. Erst bei Koblenz traf er mit der Thur zusammen, welche das heutige Rheinbett damals beanspruchte. In der letzten, der so genannten Würm-Eiszeit schaffte es der Rheingletscher nochmals bis nach Neuhausen. Weiter nicht mehr. Dadurch entstand in Neuhausen ein Moränenhügel, der dem Rhein den weiteren Zutritt ins Klettgau verwehrte. Erst seit dem Rückgang des Gletschers vor etwa 12 000 Jahren fliesst ‘der alte Vater Rhein’ hier durch.

Der Nurren, auf dem Sie sich hier befinden, ist ein Ausläufer des ‘Studenlandes’. So wird der ganze Tafeljura-Höhenzug zwischen dem Surb- und dem Rheintal genannt. Der Tafeljura besteht aus Kalkschichten, die sich zur Zeit des Urmeeres durch Ablagerungen und Eintragungen bildeten. Das war vor etwa 250 bis 130 Millionen Jahren. Die Kalkschichten sind ein wertvoller Baustoff und werden auch in verschiedenen Industrien benötigt (Herstellung von Zement und anderen Baustoffen, aber auch in der Zuckerindustrie, Sodaproduktion, Düngemittel usw.)

Steinbruch Musital (A): In diesem Steinbruch wurde in den Jahren 1972 bis 1997 Kalk abgebaut für die Zementfabrik Rekingen. Nach deren Stillegung im Jahre 1997 wurde er renaturiert. Teilweise wurde das Areal aufgeforstet, für die Landwirtschaft wieder hergestellt oder als Naturreservat hergerichtet. Ausgangs Rekingen in Richtung Tegerfelden befindet sich der stillgelegte Steinbruch (B) der ehemaligen Kalkfabrik Rekingen. Auch er ist heute ein Naturreservat und bietet vielen Pflanzen und Tieren (vor allem Amphibien) einen idealen und ungestörten Lebensraum. 

Steinbrüche und Kiesgruben werden immer wieder als Wunden in der Landschaft bezeichnet und entsprechend bekämpft. In Wirklichkeit sind sie aber mit einem normalen Felssturz- oder Erdrutschgebiet vergleichbar. Und solche sind für Flora und Fauna immer interessant. Viele Arten können nur dank ihnen überleben.

Dass sich die Solvay AG (D) seinerzeit in Zurzach niederliess, war darauf zurückzuführen, dass sich im nahegelegenen Rietheimer Feld in einigen Hundert Metern Tiefe Salzlager befinden. Diese entstanden durch das Austrocknen des Urmeeres. Das Salz wurde jahrzehntelang benötigt für die Sodaherstellung. Auch der dazu benötigte Kalk war vorhanden. Er wurde im Steinbruch Mellikon abgebaut. Heute werden dort Gestaltungssteine gewonnen.

Rekingen (C): Für Rekingen beginnt die schriftlich dokumentierte Geschichte im Jahre 1261. Die Urkunde (Leuggern Nr. 6) wird im Staatsarchiv aufbewahrt. Für die schriftlose Zeit davor gibt die Archäologie wertvolle Hinweise. Grabungen zeigten Urnengräber aus der Bronzezeit zwischen 1500 und 1000 v. Chr., Überreste von Siedlungen und Wachttürmen aus der Zeit der Helvetier und Römer sowie Bestattungsplätze aus der Zeit der Alemannen (5. und 6. Jahrhundert). Heute hat sich Rekingen zu einem wertvollen Mosaikstein im Naherholungsraum ‘Zurzibiet’ entwickelt.

Öffnungszeiten

Heute geöffnet
Der Aussichtspunkt Nurren ist ganzjährig geöffnet.

Preise:

Der Besuch des Aussichtspunkt Nurren ist kostenlos.
Profilbild von Bad Zurzach Tourismus AG
Autor
Bad Zurzach Tourismus AG
Aktualisierung: 06.04.2020

Öffentliche Verkehrsmittel

Den Aussichtspunkt "Nurren" erreichen Sie vom Bahnhof Rekingen innerhalb von ca 20 Minuten zu Fuss.

Anfahrt

Von Baden erreichen Sie Rekingen in 25 Minuten, von Zürich bzw. dem Flughafen Kloten in 35 Minuten, von Schaffhausen in 40 Minuten, von Basel in 60 Minuten, von Luzern in 70 Minuten und von Bern in 90 Minuten. 

Parken

Beim Bahnhof Rekingen sind Parkplätze vorhanden.

Koordinaten

SwissGrid
2'666'666E 1'268'833N
DD
47.566819, 8.324536
GMS
47°34'00.5"N 8°19'28.3"E
UTM
32T 449193 5268376
w3w 
///entgelte.ersehnten.gebauten
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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