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Schnee [MetGIS]

Die kombinierte Schneekarte von MetGIS zeigt, wo sich Gebiete mit einer aktuell vorhandenen Schneedecke befinden. Zusätzlich prognostiziert sie den Schneefall in den nächsten Tagen.

Aktuelle Schneebedeckung

Die Schneebedeckungskarten werden von MetGIS aus Beobachtungen unterschiedlicher Satelliten erstellt und mit Neuschneesimulationen aus Wetterprognosemodellen optimiert. Die Karten informieren darüber, ob an bestimmten Orten vermutlich eine Schneedecke vorhanden ist oder nicht, treffen aber keine Aussage über die Schneehöhe.  

Da die verwendeten Satelliten Mitteleuropa nicht regelmäßig überfliegen, kann die angezeigte Schneeinformation je nach geographischem Bereich unterschiedlich alt sein. Das Intervall zwischen Satellitenüberflügen beträgt in der Regel mehrere Tage. Auch sollte man wissen, dass Satelliten nur für wolkenfreie Gebiete Schneedeckeninformationen liefern können. Daher kann im Extremfall die Information darüber, ob Schnee vorhanden ist oder nicht, auch eine Woche oder älter sein. 

Die Qualität der Schneebedeckungskarten ist über freiem Gelände am höchsten. Über Waldgebieten kann das Vorhandensein einer Schneedecke von Satelliten oft nur unzureichend festgestellt werden, da letztere speziell bei dichtem Bewuchs oft nicht „bis zum Boden durchsehen“ können.


Neuschnee

Die Neuschneekarten von MetGIS geben Informationen zur prognostizierten Neuschneemenge (in cm) über einen bestimmten Zeitraum. Zur Berechnung des Neuschnees verwendet MetGIS einen speziell entwickelten Algorithmus, der neben einer genauen Bestimmung der Schneefallgrenze auch hoch aufgelöste Geländedaten in den Prognoseprozess miteinbezieht.  

Der berechnete Wert ist als die Neuschneemenge zu sehen, die während des Schneefalls am Boden ankommt. Dass dieser Wert von den Messwerten abweicht, kann eine Reihe von Gründen haben. In das Berechnungsschema gehen beispielsweise nicht die Verfrachtung des Schnees durch den Wind ein, genauso wenig Schmelzprozesse und die Setzung des Neuschnees. Die letzten beiden Faktoren bewirken, dass bei stärkeren Schneefällen und längeren Bezugszeiträumen (v.a. 24 Stunden und mehr) der berechnete Wert oft etwas größer ist, als der gemessene Wert.


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