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Routenverlauf  "Mitten durchs Herz"

Bewertung

"Mitten durchs Herz" 8+, 400m Hohe Munde Südwand -Mieminger Gebirge

Details

Pia Huchler 

16.10.2019 · Community
+ mit Verstand eingebohrt + 12mm Bolts, super solide Stände und zum Abseilen eingerichtet + wunderschönes Panorama - sehr brüchiger und schlechter Fels, mehr zum Fürchten als zum Klettern (immer wieder große, lose Blöcke und Bänder, die aufs Abstürzen warten) -> ich habe die ganze Route auf den versprochenen, besserwerdenden Fels gewartet, aber der kam nicht. Es gab nur wenig solide Stellen (die zwei "schwereren" Seillängen, die ganz nett zu klettern waren) der Rest war eher: Mitten durch den Bruch
Gemacht am 13.10.2019

3 Kommentare

Bernhard Hangl 
hallo pia, schön, dass du dich in diese einsame ecke der hohen munde südwand verirrt hast. Dass die wand leider kein kompakter wettersteinkalk ist, ist uns auch bei der erstbegehung aufgefallen, eigentlich schon am wandfuß. Dass die wand nur aus bruchseillängen besteht ist eher eine persönliche einschätzung, wenn man sich selten in solchem gelände bewegt, kommt man eventuell zu deinem schluss,..... dass alle griffe ausbrechen und die wand "auseinanderfällt" Ein versierter kletterer sollte sich aber auch in etwas instabilerem fels bewegen können und nicht gleich mit negativer kritik in die öffentlichkeit gehen, nur weil er sich fürchtet. In diesem sinne, lass raum für brüchige, abenteuerliche, schöne schiache etc. routen. ps die bohrhaken sind 10mm
Pia Huchler 
18.10.2019 · Community
Servus Bernhard, Ich wollte Dich nicht kritisieren, ich weiß wie viel Aufwand es ist, eine Line zu finden, diese von unten einzubohren… ihr habt Euch wirklich viel Mühe gemacht, das exakte Topo, die GPS-Koordinaten…. Wirklich gute Arbeit, vielen DANK! Und ich bin ganz Deiner Meinung: das Alpinklettern lebt von seiner Vielfalt. Ich würde bei Eurer Route gerne das Wort „schwere“ Alpintour mit „ernsthafte“ Alpintour austauschen, da es einige optisch und akustisch lose Felsblöcke (ich rede hier nicht von den losen Griffen) gibt, deren nicht wirklich kalkulierbarer Ausbruch weitreichende Folgen wie Seilbeschädigung/Durchtrennung und körperl. Verletzung mit sich bringen kann (spez. für nachfolgende Seilschaften, wie z.B. letzten Sonntag der Fall war). Somit verlangt diese Tour meiner Meinung nach nach einer höheren persönlichen Risikobereitschaft, als bei einer „durchschnittlichen“ Alpintour -> ich finde diese Information hilfreich, daher habe ich den Post geschrieben. Die Sternenbewertung habe ich als Anlehnung an die Schweiz-Extrem-Führer gemacht: Schönheit der Route 1von5 („wenn man nichts Besseres zu tun hat“, maximal 2 Sterne „weniger lohnend, teilweise schlechter oder staubiger Fels“), Absicherung der Rute 4von5 („sehr gut abgesichert, besonders in den Schlüsselstellen“). Da ich die letzten Jahre an die 200Alpintouren auf der ganzen Welt und viele in diesem Schwierigkeitsgrad gemacht habe, mute ich mir schon zu, eine halbwegs objektive Bewertung abzugeben. Ich möchte Dich wirklich nicht angreifen, ich weiß, wie viel „Herzblut“ dahinter steckt! Deshalb nochmals DANKE für Deinen Einsatz und Deine Erstbegehungen, die uns schöne alpinen Erlebnisse und Momente ermöglichen, die ich nicht mehr aus meinem Leben weckdenken möchte.
Johannes Wirth 
02.04.2020 · Community
Herzlichen Dank für das Einrichten dieser Tour. Sie ist sehr Nerven schonend gesichert. Kein Vergleich zu anderen Touren aus dem Repertoire Hangl. Und dies so ruhig und hoch über dem (sonst) so dröhnenden Inntal. Für mich ein sehr schönes Erlebnis! Ps: Ebenso die „Einsame Königin“. Dort aber Mobile Sicherungen nötig, aber einfach zu legen. Unter dem Strich anspruchsvoller. Viele Grüße, Johannes Wirth und Marie von Busse
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