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Wild stehen die Rieserfernerberge über den grünen Südtiroler Tälern: Blick vom Magerstein zum Hochgall.

Bewertung

Durchquerung der Rieserfernergruppe

Details

Eduard Gruber 

Vor kurzem erschien über dieses Hüttentrekking in der Rieserfernergruppe auch eine gedruckte Printausgabe vom DAV und AVS. Dessen Inhalt widerspiegelt zum Großteil der vorliegenden Tourenbeschreibung auf alpenvereinaktiv.com von 2014. Schade , dass in keinster Weise auf die Hinweise der Comunity zur Schwierigkeitsbewertung und notwendiger Ausrüstung eingegangen wurde. So ist die anspruchsvolle Überschreitung des Schneebigen Nockens darin genauso enthalten, wie der „Abstecher“ zum Hochgall. Es handelt sich hierbei um echte hochalpine Touren und hätten, aus meiner Sicht, in einem Hüttentrekking nichts zu suchen. ( Wer schleppt schon 5 Tage lang eine komplette Hochtourenausrüstung mit Seil , Pickel und Steigeisen mit sich herum?). Zudem wurde im Faltblatt auch in keinster Weise auf die Beschreibung der Schwierigkeit bzw. objektiven Gefahren und notwendige Ausrüstung eingegangen. Auch ein direkter Link (QR Code) zu diesem Eintrag auf alpenvereinaktiv.com fehlt vollkommen. Ich frage mich echt, welcher kommerzieller Hintergrund hinter dem Druck dieser Broschüre steckt. Dem Ansinnen eines Hüttentrekkbegehers und dessen Sicherheitsansprüchen wurden jedenfalls in keinster Weise Rechnung getragen. Schade. PS ich bin übrigens der Ansicht, dass eine fehlende Badehose (Siehe Tipp des Autors) wirklich das kleinste Übel auf diesem Hüttentrekking sind und jeder verschmerzen kann.
Gemacht am 18.09.2021
Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen

2 Kommentare

Redaktion DAV-Panorama
Wer lesen kann, ist im Vorteil - und braucht dann auch keine unberechtigten Vorwürfe von sich zu geben. Die Broschüre ist professionell gemacht und verwendet wie der Original-Beitrag in DAV Panorama die etablierten Schwierigkeitsbewertungen und Definitionen laut UIAA. Schlagworte wie "hochalpin" (auf dem Cover der Broschüre), "Hochtourenausrüstung" (immer wieder) oder "leichte Kletterei" (also Grad I oder II nach UIAA, das ist schwieriger und ausgesetzter als die meisten "schwarzen" Wanderwege) sollten für sich sprechen. Sie hier nochmal zu erklären, würde zu weit führen. Für den Hochgall wird sogar Bergführer-Begleitung empfohlen. Das Schlagwort "Hüttentrekking", das Eduard Gruber verwendet, habe ich dagegen in der Broschüre nicht gefunden. Die Runde ist auch keine Hüttenwanderung mit ein paar alpinen Zugaben, sondern eine Gebietsdurchquerung mit Hochtouren-Charakter. Nur weil keine großen Gletscher berührt werden, sollte man sich nicht einbilden, dass sie leichter sein sollte als Runden mit den Berner Viertausendern oder die Spaghettirunde. Fazit: Eduard Gruber hat recht mit seiner Warnung, dass diese Rundtour eine ernstzunehmende Unternehmung ist. Aber nicht mit seinen Vorwürfen, dass das nicht dokumentiert sei. Andreas Dick, Redaktion DAV Panorama
Eduard Gruber 
Lieber Andreas Dick. Sie haben recht, wer lesen kann ist im Vorteil. Wenn Sie das Schlagwort "Hüttentrekking" nicht gefunden haben, schauen Sie sich doch nocheinmal den Cover der Broschüre oder mein beigelegtes Foto an. (PS auch auf alpenvereinaktiv erscheint diese Tour unter dem Reiter "Hüttentrekking") In der Broschüre wird auf Seite 3 hingewiesen, dass es eine "hochalpine Ausrüstung" braucht, welche anscheinend auf der Seite 11 derselben Broschüre angeführt ist. Hier nützt einem keine Lesekunst, weil nichts dergleichen angeführt ist. Welche Ausrüstung also für diese DURCHQUERUNG mitnehmen??? Ich verstehe ja , dass Sie der Autor (auf alpenvereinaktiv) dieser Tour sind, ab deshalb sollten Sie sich trotzdem Anregungen/Hinweise/Kritiken anhören, ohne gleich "beleidigen" zu müssen. Schöne Grüße
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