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Bewirtschaftete Hütte

Monte-Rosa-Hütte SAC

Bewirtschaftete Hütte · Walliser Alpen · 2.883 m
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  • / Die neue Monte Rosa Hütte
    Foto: Gornergratbahn, Outdooractive Redaktion

Wie ein riesiger, überdimensionaler Bergkristall strahlt die Monte-Rosa-Hütte auf 2883 m inmitten der beeindruckenden Zermatter Gletscherwelt. Die polygonale Bauform in Verbindung mit der schimmernden Außenhülle aus Aluminium verleiht dem „Energiewunder“ ein äußerst futuristisches Aussehen.

Die Monte-Rosa-Hütte ist Ausgangspunkt für zahlreiche (Ski-)Hochtouren auf prominente Walliser Viertausender, wie etwa auf die Dufourspitze, das Nordend, die Signalkuppe, den Liskamm, den Castor oder den Pollux. Dementsprechend beliebt ist sie seit jeher bei Bergsteigern. Bereits vor über 120 Jahren errichtete der Schweizer Alpen Club (SAC) inmitten des imposanten Gletscherkessels hoch über Zermatt die erste Hütte, die in der Folgezeit immer weiter vergrößert wurde. Anfang des 21. Jahrhunderts heizten große bauliche Mängel, der Ansturm der Gäste, sowie deren gestiegene Ansprüche die Debatte um eine Gesamtsanierung bzw. sogar einen Neubau der Hütte an.

Zielsetzung: energieautark, ökologisch verträglich, zukunftsweisend

Im Jahr 2003 unterbreitete die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETHZ) dem SAC das Angebot, anlässlich ihres 150-Jahr-Jubiläums den Bau einer neuen Monte-Rosa-Hütte zu realisieren. Von Anfang an stand die Zielsetzung fest: Ein energieautarkes Gebäude, das sich durch den Einsatz neuester Technologien sowie durch seine innovative Architektur auszeichnet, sollte dem extremen Hüttenstandort Rechnung tragen. Neunzig Prozent des Energiebedarfs der Hütte werden durch die Solarenergie gedeckt, d.h. nur ein Zehntel des gesamten Energiebedarfs wird mit Hilfe von Helikopter-Lieferungen von außen zugeführt. Eine in der Südfassade integrierte Photovoltaikanlage liefert den nötigen Strom. Überschüssige Energie wird in Batterien gespeichert, als ergänzende Stromquelle dient ein Blockheizkraftwerk.

Das Feld mit den Photovoltaikelementen, die im optimalen Winkel exakt nach Süden ausgerichtet sind, bildete die Grundlage für den Entwurf des Gebäudes. Auch in Zeiten ohne Schmelzwasser verfügt die Hütte über fließendes Wasser. Dieses wird in den Sommermonaten in einer Kaverne gespeichert. Eine hauseigene Anlage bereitet das Abwasser für die Toilettenspülung auf. Neben der energiesparenden Auslegung der Einzelkomponenten ist auch eine intelligente Regelung des Gesamtsystems wichtig. Durch aktuelle Klima- und Gebäudedaten, sowie durch Informationen zu Besucher- und Wetterprognosen, die ins System eingespeist werden, lässt sich die Energieeffizienz weiter steigern.

Zwölf Konzepte, 33 Studenten, vier Semester

Neue Wege wurden nicht nur im Hinblick auf die Architektur und das Energiekonzept der Hütte beschritten, sondern auch  bei der Art und Weise der Gebäudeplanung und deren Umsetzung. Insgesamt waren nacheinander rund 33 Architekturstudenten des ETHZ über vier Semester hinweg an der Planung der neuen Hütte beteiligt.

Zusammen mit Spezialisten aus der Industrie und Experten des SAC entstanden zunächst zwölf verschiedene Hüttenkonzepte, aus denen schließlich der heutige, an einen Bergkristall erinnernde Entwurf, ausgewählt wurde. Die letzte große Hürde stellte der Transport des insgesamt über 200 Tonnen schweren Montagebaus aus Holz dar. Wand- und Deckenelemente wurden per Helikopter zur Baustelle geflogen, wo aus ihnen Stück für Stück die tragende Konstruktion der heutigen Hütte entstand.

 

Schlafplätze

Anzahl Betten in Mehrbettzimmern
120

Allgemein

Baujahr2009

Preise

ab   63,50 CHF

Koordinaten

SwissGrid
2'629'144E 1'089'554N
DD
45.956938, 7.814530
GMS
45°57'25.0"N 7°48'52.3"E
UTM
32T 408135 5089946
w3w 
///hinspiel.wohnheim.brüstungen

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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